Vorgehensweise beim Entwurf von Embedded- und Echtzeitsoftware
Von der Idee zur fertigen Laufzeitarchitektur
Laufzeitarchitektur-Pattern und deren Einsatz für konkrete Aufgabenstellungen
Transformation einer bestehenden Software-Architektur ohne Betriebssystem auf eine mit Betriebssystem unter optimaler Ausnutzung der Betriebssystem-Mechanismen
Vorstellung und Vergleich verschiedener Laufzeitarchitektur-Konzepte - mit, aber auch ohne Betriebssystem
Vorhersagbarkeit und Berechenbarkeit der verschiedenen Laufzeitarchitektur-Konzepte
Auswahlhilfen für das richtige Laufzeitarchitektur-Konzept
Praxisbeispiel Messgeräte-Applikation
Übung: Sie entwickeln auf Basis von ausformulierten Anforderungen und einer Software-Architektur eine dazu passende Laufzeitarchitektur für ein real existierendes Embedded-System
Multicore- und Multiprozessor-Aspekte
Hardware- und Software-Architekturen
Aufgabenverteilung
Möglichkeiten des Betriebssystem-Einsatzes
Virtualisierung und Hypervisor
Interrupt- und Treiber-Konzepte
Wichtige Designaspekte
Dokumentation und Kommunikation
Geeignete Darstellungsform einer Laufzeitarchitektur
Auszüge aus der UML (Unified Modeling Language)
Praxistipps
Übung: Sie nutzen Notationen und Diagramme der UML zur Darstellung der Laufzeitarchitektur
Betriebssystem-Abstraktion (OSAL Operating System Abstraction Layer)
Nutzendarstellung, Vor- und Nachteile
Programmierung
Praxisbeispiel mit FreeRTOSTM
Betriebssystem-Auswahlhilfen und aktuelle Produktübersicht
Leitfaden zur Betriebssystem-Auswahl
Praxistipps zum Vergleich von Betriebssystemen
Aktuelle Produktübersicht für Embedded-Software
Checkliste mit wichtigen Auswahlkriterien
Praktische Übungen
Sie entwickeln und dokumentieren eine Laufzeitarchitektur für eine komfortable Elektromotor-Steuerung und setzen dazu Betriebssystem-Mechanismen ein.
Zur Übungsdurchführung nutzen Sie wahlweise den Enterprise Architect von Sparx Systems oder Papier und Bleistift.
MicroConsult Plus:
Sie erhalten von uns Ihre Übungsverzeichnisse und Lösungsbeispiele für alle Übungsaufgaben.
Sie erhalten zur Messgeräte-Applikation den Programmcode und ein UML-Modell sowie zur Elektromotor-Steuerung ebenfalls ein UML-Modell.
Sie erhalten eine Tool- und Software-Komponentenübersicht inklusive einer aktuellen Betriebssystem-Übersicht.
Sie erhalten zudem eine Checkliste mit Betriebssystem-Auswahlkriterien.
Sie bekommen hilfreiche Notationsübersichten für UML (Unified Modeling Language) und SysML (Systems Modeling Language).
Lernziele
Sie sind nach dem Training RTOS-Anwendung in der Lage, mit modernen Echtzeitbetriebssystemen (Real-time Operating Systems, RTOS) neue Software-Laufzeitarchitekturen zu entwickeln und bestehende zu warten - unabhängig von dem konkreten Echtzeitbetriebssystem-Produkt. Sie können Software-Laufzeitarchitekturen dokumentieren und kommunizieren und eine fundierte Betriebssystem-Auswahl treffen.
Zielgruppe
Der RTOS-Kurs richtet sich an Programmierer, Software-Entwickler, Software-Designer und Software-Architekten, die aktuell oder zukünftig ein Echtzeitbetriebssystem in ihrer Embedded-Software-Applikation einsetzen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse über Mikrocontroller, Programmierkenntnisse in C und Kenntnisse über typische Betriebssystem-Mechanismen und deren Funktionsweisen.
Vorgehensweise beim Entwurf von Embedded- und Echtzeitsoftware
Von der Idee zur fertigen Laufzeitarchitektur
Laufzeitarchitektur-Pattern und deren Einsatz für konkrete Aufgabenstellungen