Bauvorhaben können scheitern, wenn geschützte Interessen der Nachbarn nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dieses Risiko hat sich nicht nur durch dichteres Bauen und eine sinkende Toleranz gegenüber Neubauprojekten erhöht. Vielmehr hat das Bundesverwaltungsgericht das Konfliktpotenzial mit seiner "Wannsee"-Entscheidung vom 09.08.2018 zusätzlich vergrößert.
Das Seminar möchte einen Überblick über Grundlagen und Stand dieser Entwicklung geben. Es soll Praktiker in die Lage versetzen, sich angemessen auf die wachsenden Herausforderungen des baurechtlichen Nachbarschutzes einzustellen.
- Einleitung
- Rechtlicher Hintergrund
- Entwicklung
- Probleme
- Nachbarschutz in der Bauleitplanung
- Anspruch auf gerechte Abwägung
- Schutz vor unzumutbaren und/oder gesundheitsgefährdenden Beeinträchtigungen (Schall, Verkehr, Gerüche, Abgase & Feinstaub, Belichtung & Belüftung, Privatsphäre usw.)
- Umweltrechtsbehelfsgesetz
- Weitere
- Nachbarschutz im Baugenehmigungsverfahren
- Abstandsflächen
- Immissionsschutz (Verkehrs-, Gewerbe und Baulärm, Abgase & Feinstaub, Erschütterungen etc.)
- Gebietserhaltung (Art der baulichen Nutzung; überbaubare Grundstücksfläche?)
- Denkmalschutz
- 15 Abs. 1 BauNVO
- Gebot der Rücksichtnahme
- Rechtsschutz
- Anfechtungsklage ( 42 Abs. 1 VwGO)
- Anordnung der aufschiebenden Wirkung ( 80 Abs. 5 VwGO)
- Normenkontrolle ( 47 Abs. 1 VwGO)
- Einstweilige Anordnung ( 47 Abs. 6 VwGO)
- Ziviler Rechtsschutz ( 862 Abs. 1, 1004 Abs. 1 BGB)
- Abschluss
Bauvorhaben können scheitern, wenn geschützte Interessen der Nachbarn nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dieses Risiko hat sich nicht nur durch dichteres Bauen und eine sinkende Toleranz gegenübe...
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