- Seminar / Kurs
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Configuration Manager ist das am meisten eingesetzte und älteste Mitglied der System Center Suite. Im Vergleich zur Vorgängerversion Configuration Manager 2012 R2 Sp1 kann mit dem Configuration Manager ab 1511 eine Brücke zu Entra durch Intune aufgebaut werden. Mit der Version 1910 wurde der System Center Configuration Manager in Microsoft Endpoint Configuration Manager umbenannt. Mit der Version 2303 hat Microsoft den Configuration Manager erneuert umbenannt in Microsoft Configuration Manager.
In der 1511 Version wurde Intune durch die neue Site System Role Service Connection Point (SCP) noch enger in Configuration Manager integriert. Auch das sog. In-Console Update läuft über diesen SCP. Microsoft nutzt diesen SCP auch, um Informationen (User Data Collection) von der gesamten Configuration Manager Infrastruktur des Kunden zu besorgen und auch, um die notwendigen In-Console Updates zur Verfügung zu stellen. Man muss Intune zwar nicht haben, aber mit der Integration von Intune in Configuration Manager bekommt man nicht nur eine MDM Lösung (Mobile Device Management), sondern auch die Remote Verwaltung von Windows.
Infrastruktur:Die Configuration Manager 2409/2503/2509/2603 Infrastruktur ist nicht starr, also nicht mehr site gebunden wie noch bei Configuration Manager 2007. Dank der Global Database Replication zwischen Central Administration Site & Primary Site und Primary Site & Secondary Site stehen u.a. Collection Daten hierarchieweit zur Verfügung.Mittlerweile ist es aber nicht mehr empfohlen eine Central Administration Site aufzubauen sondern eine Standalone Primary Site zu installieren.Nach dem Aufbau der Standalone Primary Site und Platzierung der Site System Roles müssen die Computer durch diverse Discovery und Deployment Methoden mit Configuration Manager Agent installiert werden. Die Clients werden den sog. Boundaries manuell oder automatisch zugeordnet, die wiederum den Boundary Groups angehören müssen, damit sie überhaupt Software (Content) beziehen können.Mit Configuration Manager 1610 können Boundary Group Relationships zwischen den Boundary Groups in einer Primary Site für intelligentes Distribution Point (DP) Fallback sorgen. Ein Client sucht die geeigneten DPs (mit Content) zuerst in seiner Boundary Group (Current Boundary Group), dann die DPs in der benachbarten BG (Neighbor Boundary Group), die die niedrigste Zeit-Relationship zu seiner BG hat. Letztendlich werden DPs in der Default-Site-Boundary-Group gesucht. Die Infrastruktur einer Configuration Manager 1610 kann dadurch für Fallback Szenarien effektiver gestaltet werden.Ab Configuration Manager 1702 müssen auch Software Update Points (SUP) in Boundary Groups aufgenommen werden, damit Clients diese finden können.
Umstellung auf HTTPS:Damit die Verbindung zwischen Management Point und den Clients nicht ungeschützt über HTTP läuft, sollte diese auf HTTPS umgestellt werden. Auch die anderen Site System Server, wie der Distribution- und Software Update Point, sollten auf HTTPS umgestellt werden. Die Umstellung auf HTTPS ist besonders wichtig, wenn die Cloud Features oder das BitLocker Management eingesetzt werden. Es kann zwar das Feature Enhanced HTTP (ab 1810) verwendet werden, aber hierbei werden einfach nur selbstsignierte Zertifikate erstellt. Deswegen wird in diesem Kurs die Umstellung auf HTTPS mit Zertifikaten einer Enterprise PKI praktiziert. Ab der Version 2103 ist die HTTP Kommunikation veraltet und kann mittlerweile nicht mehr verwendet werden.
Infrastruktur – Hochverfügbare Site Server:Ab Configuration Manager 1810 können hochverfügbare Site Server aufgebaut werden. Jeder der zwei Site Server nutzt seine lokale SQL Datenbank, welche Teil eines SQL AlwaysOn Clusters ist. Somit kann sowohl der aktive als auch der passive Site Server als Clusternode auf die synchronisierte Datenbank zugreifen. Zu jeder Zeit ist nur ein Site Server aktiv.
Deployment:Die Hauptaufgabe von Configuration Manager ist Devices & Benutzer mit Software zu versorgen. Das Deployment von Betriebssystemen (OS) und Applikationen bildet daher auch den Hauptschwerpunkt des Kurses. Wir praktizieren im Kurs nicht nur das herkömmliche statische Deployment, sondern dank des Application Models das Smart-Deployment. Eine Applikation kann z.B. abhängig von deren Deployment Types (.msi(x),.appx, .appxbundle, usw) nun auch gezielt an Benutzers Primary Device dank der UDA (User Device Affinity) verteilt werden. Durch Self-Service kann ein Benutzer außerdem seine ihm bereitgestellte Anwendung im Software Center selbst auswählen und installieren.
Administration:Mit der RBAC (Role-Based Administration Control) können administrative Aufgaben durch die Kombination von Security Roles, Security Scopes und Collection (User, Devices) hierarchieweit sehr fein konfiguriert und delegiert werden. Zur Administration gehören auch die Datenbank-Verwaltung mit Backup & Recovery, sowie alles um die gesamte Configuration Manager-Hierarchie sicher und optimal zu gestalten. Ab Configuration Manager 1810 kann für die Authentifizierung eine Zertifikats- oder Windows Hello -basierte Anmeldung erzwungen werden.
Monitoring & Troubleshooting:Es gibt eine ganze Menge Logs, die wir als Grundlage für das Troubleshooting im Kurs versuchen, auseinanderzuhalten und aufgabenbezogen zu analysieren. Das Monitoring wird ausgiebig mit den Bordmitteln von Configuration Manager betrieben.
Kurseinschränkungen:Wegen des sehr großen Umfangs von Configuration Manager wird in diesem Kurs keine Migration von älteren Configuration Manager Versionen behandelt.Es wird mit der Vollversion vom Configuration Manager 2509 gestartet. Bei dieser Version handelt es sich um die letzte verfügbare Baseline Version.
Übersicht & Planung Configuration Manager 2409, 2503 2509 & 2603
Central Administration Site vs. Standalone Primary Site
Site System Roles (Management Point, Distribution Point, Software Update Point, Reporting Point, Service Connection Point)
Secondary Site vs. Remote Distribution Point
Boundary Groups
Installation
Primary Site (PS)
Management Point (MP)
Distribution Point (DP)
Reporting Server (RP)
Service Connection Point (SCP)
Software Update Point (SUP)
Administration & Konfiguration
Discovery Methoden: AD Forest Discovery, AD Group, User, System Discovery, Heartbeat, Network Discovery
Boundary & Boundary Groups
Fallback Boundary Group (Neighborhood Boundary Group)
Default-Site-Boundary-Group
User & Device Collections
Umstellung auf HTTPS only
Role Base Access Control (RBAC)
Compliance Settings
Windows LEDBAT für Distribution Point und Software Update Point
Windows Peer Cache
Content Library Struktur
Remote Distribution Point (RDP)
Installation Remote Distribution Point (Remote DP)
Rate Limits, Schedule, Pulse Mode etc.
Pre-Staged Content
Configuration Manager Clients (Agents)
Agent Installation (Push)
Default Client Settings
Custom Client Settings
Logs und Monitoring
CM-Pivot
Deployment: Applications
Application Deployment Types
Application Deployment Device Collections
Application Deployment User Collections
Application Features (Requirements, Application Group, Approval Mode)
Upgrade Configuration Manager
Vorbereitung (Check List)
Upgrade Site Server (Prequisite Check, Install Update Pack, Upgrade)
Upgrade Client Agent
Post-Installation
Deployment: Operating Systems (Teil 1)
Boot Images
Importieren von Operating System Images (Windows 11 & Server 2025)
Erstellen einer Task Sequence
Treiber integration
Deployment: Operating Systems (Teil 2)
BitLocker integration in eine Task Sequence
PowerShell integration in eine Task Sequence
Installation von Anwendungen über eineTask Sequence
Integration von Packages in eine Task Sequence
Verschachtelte Task Sequence
Task Sequence Debugger
Deployment: Operating Systems (Teil 3) – Dynamic Task Sequence mit Variablen
Built-In Task Sequence Variablen
Verwenden von Built-In Task Sequence Variablen
Custom Variablen
Colletion Variablen
Task Sequence Conditions
Deployment: Updates
Installation Software Update Point (SUP)
Software Updates synchronisieren
Software Update Groups erstellen
Software Update Packages Deployment
Automatic Deployment Rules erstellen
Microsoft 365 Apps Client Management
MBAM (Microsoft BitLocker Administration Management)
Einrichtung von MBAM
MBAM Policies erstellen und Clients zuweisen
Recovery von BitLocker
Reporting
Reporting Services Point (RSP)
Configuration Manager Built-In Reports
Custom Report anlegen
High availability Site Server
SQL AAG einrichten
Configuration Manager Datenbank in eine AAG überführen
Verschieben der Content Library
Installation eines passiven Site Servers
Failover Tests
Backup and Recovery
Backup Configuration Manager Databases
Backup Configuration Manager Configuration
Backup Content Library
Backup Source
Recovery Configuration Manager
Internals & Database
Configuration Manager und WMI; Inventory und WMI
SMS Provider
Database Query (T-SQL)
Database Struktur
Zielgruppe:Das Seminar richtet sich an Configuration Manager Administratoren, Serveradministratoren und Support-Ingenieure sowie Desktop-Administratoren von Windows 10/11 Clients.
Configuration Manager ist das am meisten eingesetzte und älteste Mitglied der System Center Suite. Im Vergleich zur Vorgängerversion Configuration Manager 2012 R2 Sp1 kann mit dem Configuration Manager...
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