Bei größeren Bauvorhaben kommt es sehr oft zu gestörten Bauabläufen. Die Folgen sind für alle Beteiligten schwierig zu handhaben, da Bauzeit ein interdisziplinäres Thema ist. Das ganztägige Seminar behandelt daher baubetriebliche und juristische Themen. Schwerpunkte des Seminars sind die Terminplanung und die Behandlung gestörter Bauabläufe auch unter Berücksichtigung des neuen Bauvertragsrechts und der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Die Referenten setzen sich auch mit den Anforderungen der Rechtsprechung an Darlegung und Nachweise von Bauzeitansprüchen auseinander und diskutieren Praxisbeispiele.
Teil 1: Terminplanung1. Baubetriebliches zur Terminplanung
- Ziele und Randbedingungen der Ablaufplanung
- Instrumente der Terminplanung
- Stufenweiser Aufbau und Detaillierungsgrade der Terminplanung
- Berechnung eines Netzplans/Aufzeigen verschiedener Puffer
2. Rechtliches zur Terminplanung
- Unmittelbar anwendbare Terminregelungen
- Regelungen mit Empfehlungscharakter
- Rechtsfragen zu Vertragsterminplänen
Teil 2: Gestörte Bauabläufe
3. Einleitung
4. Terminliche Auswirkungen gestörter Bauabläufe
- Rechtliche Regelungen
- Baubetriebliche Aspekte, insbesondere konkrete bauablaufbezogene Darstellung unter Berücksichtigung von Kausalität bzw. kritischem Weg
5. Finanzielle Ansprüche des Auftragnehmers
- Anspruchsgrundlagen, insb. Verhältnis der Anspruchsgrundlagen untereinander
- Exkurs: neue Rechtsprechung zu642 BGB
- Anspruchshöhe
- Schätzung gemäß287 ZPO
- Besonderheiten bei der Anspruchsberechnung
- Beschleunigungsvergütung
6. Finanzielle Ansprüche des Auftraggebers
- Anspruchsgrundlagen
- Vertragsstrafe und Schadensersatz
- Anspruchshöhe
7. Praxisfall8. Prozesstaktik
Bei größeren Bauvorhaben kommt es sehr oft zu gestörten Bauabläufen. Die Folgen sind für alle Beteiligten schwierig zu handhaben, da Bauzeit ein interdisziplinäres Thema ist. Das ganztägige Seminar beh...
Mehr Informationen