Im Rahmen der Bauvertragsabwicklung - insbesondere in Vergütungs- und Abrechnungsfragen - kommt der interdisziplinären Problemlösung zwischen Technikern und Baujuristen eine immer größer werdende Bedeutung zu, so dass der mit baurechtlichen Fragestellungen befasste Jurist auch verstärkt die Sprache der Techniker beherrschen muss.
Zielsetzung des Seminars ist es daher, Baujuristen die Grundbegriffe der baubetrieblichen Kalkulationstechniken in Theorie und Praxis sowie die damit verbundenen Denkweisen der Techniker näher zu bringen. Darüber hinaus werden anhand von Fallbeispielen verschiedene Fragestellungen und Szenarien aus dem Alltag der Vergütungs- und Abrechnungsstreitigkeiten aus der baubetriebswirtschaftlichen Sicht dargestellt und erläutert, um den Teilnehmern für ihre tägliche Arbeit praktische Handlungshilfen aufzuzeigen.
- Einführung
- Grundlagen der baubetrieblichen Kalkulation
- Divisionskalkulation
- Zuschlagskalkulation
- Theorie der EP-Bildung
- Stufen der Kalkulation
- Angebotskalkulation
- Auftragskalkulation
- Arbeitskalkulation
- Nachkalkulation
- Angebotsphase
- Kalkulatorische Gestaltungsmöglichkeiten
- Spekulationsangebote/-preise
- Mischkalkulation
- Nicht kalkulierbare Leistungsbeschreibung - Reaktionsmöglichkeiten des Bieters
- EFB-Formblätter
- Aufklärungsgespräche/Nachverhandlungsverbot
- Nachträge
- Anforderungen an die Nachtragspreisermittlung sowie ihre Prüfbarkeit
- Bedeutung der Urkalkulation
- Techniken der Nachtragspreisberechnung
- Fragen der Nachtragsprüfung
Im Rahmen der Bauvertragsabwicklung - insbesondere in Vergütungs- und Abrechnungsfragen - kommt der interdisziplinären Problemlösung zwischen Technikern und Baujuristen eine immer größer werdende Bedeu...
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