Marktpreisrisikomanager – Risiken messen und steuern - Lehrgang von Frankfurt School of Finance & Management gGmbH

Inhalte

Finanzmathematische und statistische Grundlagen des Risikomanagements und Controllings (Modul 1)

Pflicht-Seminar für die Schwerpunkte Risiko und Controlling sowie Backoffice und Revision

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, Zinsrechnung und Optionsbewertungen sind wichtige Elemente der 4 Tage in diesem Seminar. Sie erfahren außerdem, wie Methoden der Differenzial-, Integral- und Matrizenrechnung in der Praxis zum Risikomanagement im Eigenhandel beitragen.

Zins-, Volatilitäts- und Ausfallstrukturkurven (Modul 2)

Pflichtseminar für den Schwerpunkt Eigenhandel

Wichtige Kernbegriffe dieses Seminars sind Zinsstruktur- und Diskontkurven. Sie befassen sich außerdem intensiv mit Overnight Index Swaps (OIS) sowie Multiple-Curve-Pricings. Kontrahentenrisiken (CVA) Volatilitätskurven für Caps, Floors und Swaptions sind weitere wichtige Begriffe aus dem Curriculum dieses Seminars.

Zinsderivate (Modul 3)

Pflicht-Seminar für die Schwerpunkte Eigenhandel sowie Risiko und Controlling

Dieses Seminar vermittelt an 3 Präsenztagen die Grundlagen rund um derivative Finanzinstrumente. Risikotransfer und Hebelwirkung finden ebenso Beachtung wie    Renditen, Spot Rates, Forward Rates und Sensitivitäten (DV01). Weitere Gegenstände des Moduls sind Forward Rate Agreements und Zinsfutures, die Risikosteuerung mittels Zinsswaps und Bonds Futures sowie Grundlagen von Optionen, Caps, Floors & Collars und Payer oder Receiver Swaptions.

Optionen (Modul 4)

Dieses Seminar ist der einzige Baustein des Zertifikatsstudiengangs Marktpreisrisikomanager, der für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer obligatorisch ist. Die beiden Seminartage machen Sie unter anderem mit den Besonderheiten europäischer und amerikanischer Optionen vertraut. Sie erwerben und vertiefen Ihr Wissen in der Optionsbewertung, über Greeks (Delta, Gamma, Vega, Theta, Rho) und befassen sich intensiv mit Optionen als zentralem Bestandteil des Risikomanagements.

Value at Risk (Modul 5)

Pflicht-Seminar für die Schwerpunkte Risiko und Controlling sowie Backoffice und Revision

Risikocontrolling im Eigenhandel ist vor allem eine Frage der möglichst realitätsnähen Marktrisikomessung. An den beiden Tagen dieses Seminars untersuchen Sie anhand von Fallbeispielen die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Verfahren des Value-at-Risk-Konzeptes sowie die Expected Shortfall-Rechnung.

Kreditderivate (Modul 6)

Pflicht-Seminar für den Schwerpunkt Eigenhandel

In interaktiven Fachvorträgen, praktischen Übungen und anhand von Fallstudien erarbeiten Sie sich in diesem Seminar einen fundierten Überblick über die modernen Finanzinstrumente zur Steuerung des Kreditrisikos. Insbesondere befassen Sie sich mit innovativen Finanzinstrumenten wie Credit Default Swaps. Sie machen aber auch Abstecher in die Welt exotischer Anlagen – und lernen deren Risiken einzuschätzen.

Stresstests in Banken (Modul 7)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

Nach dem Überblick über die regulatorischen Anforderungen, unter anderem Basel, MaRsik und Solvabilitätsverordnung sowie EU-rechtlichen Vorgaben, erhalten Sie eine umfassende Einführung in die Stresstests von Banken für verschiedene Risikoarten.

EMIR: Anforderungen an OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Kontrahentenrisiken (Modul 8)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

EMIR steht für European Market Infrastructure Regulation. Dieses Aufsichtsrecht soll  systemische Risiken im europäischen Derivatemarkt eindämmen. In diesem Seminar lernen Sie die Anforderungen an OTC-Derivate kennen. Sie befassen sich mit zentralen Gegenparteien und Kontrahentenrisiken. Die Meldepflichten für das Transaktionsregister sowie Clearingprozesse bilden einen weiteren Schwerpunkt des Seminartages.

MaRisk Schwerpunkt Handelsgeschäfte (Modul 9)

Pflicht-Seminar für den Schwerpunkt Backoffice und Revision

Die Mindestanforderung an das Risikomanagement (MaRisk) bildet einen Grundpfeiler der Überprüfungsprozesse durch die Bankenaufsicht. Sie definiert die qualitativen Anforderungen aus Basel II und das Basel III an das Risikocontrolling von Banken. An den beiden Seminartagen erwerben bzw. vertiefen Sie das Rüstzeug, um den besonderen Anforderungen der MaRisk vom Aufbau der Prozesse über Abwicklung und Kontrolle bis zum Risikoreporting gerecht zu werden.

Mathematische Modelle zur Bewertung von Zins- und Kreditderivaten (Modul 10)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mathematische Kenntnisse auf Hochschulniveau verfügen. Wenn Begriffe wie Binomialbaum, Brownsche Bewegung, stochastische Differenzialgleichungen oder bedingte Erwartungswerte bei Ihnen nur Fragezeichen aufwerfen, passt dieses Seminar aller Wahrscheinlichkeit nicht zu Ihrem Tätigkeitsbereich.

Risikotragfähigkeit und Limitkonzeption für die Gesamtbank (Modul 11)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

Sie lernen die zentralen aufsichtlichen Anforderungen der zweiten Baseler Säule an angemessene institutsinterne Prozesse zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit und damit einer ausreichenden Eigenkapitalausstattung kennen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Modelle zur Quantifizierung verschiedener Risikoarten und die dazu konsistente Ermittlung der Risikodeckungsmassen auf Gesamtbankebene in der normativen sowie der ökonomischen Perspektive. Die interne Allokation der Risikodeckungsmassen auf die wesentlichen Risikoarten und Limitierungs- und Steuerungsansätze zur Integration aller wesentlichen Risikoarten bilden weitere Schwerpunkte des Seminars.

Solvabilitätsanforderungen (Modul 12)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

Dieses Seminar vermittelt einen Gesamtüberblick über die regulatorische Solvenzsteuerung von Instituten. Besondere Berücksichtigung finden dabei die aufsichtlichen Motive für eine angemessene Größenordnung und Berechnungslogik der Eigenmittelanforderungen.

Foreign Exchange (FX) (Modul 13)

Wahlseminar für alle Schwerpunkte

Das 2-tägige Seminar befasst sich auf Fortgeschrittenem-Niveau mit aktivem Währungsmanagement. FX-Spot, Swaps, Futures und Optionen sowie strukturierte Produkte stehen im Mittelpunkt. Sie erwerben das Wissen, mit Sie FX-Spot- und Termingeschäfte bzw. Swap-Transaktionen im Risikocontrolling bewerten und handeln können.

Lernziele

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Risikomesstechniken wie Value-at-Risk, Expected Shortfall oder Stresstests. Marktpreisrisikomanagement ist ohne besondere Kenntnis der aufsichtsrechtlichen Grundlagen nicht möglich. Daher beschäftigen Sie sich sich – passend zu Ihrem Kenntnisstand – beispielsweise mit den Mindestanforderungen im Risikomanagement (MaRisk), der Capital Requirements Regulation (CRR) und weiteren wichtigen aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie etwa den Hinweisen zu Tatbeständen des Eigenhandels und des Eigengeschäfts.

Am Ende erhalten die Teilnehmer:innen ein Marktpreisrisikomanager (Frankfurt School of Finance & Management) Zertifikat.

Zielgruppen

Mitarbeiter:innen aus: Handel, Risikomanagement, Risikocontrolling und Revision

SG-Seminar-Nr.: 5755727

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