Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge planen, errichten und betreiben - WebEx - Webinar von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Das 2-tägige Seminar vermittelt zunächst Kriterien für die Planung von Stromversorgungsnetzen mit Ladestationen im Rahmen der Elektromobilität. Hier geht es um technische Eckdaten von Ladesäulen, die Leistungsfähigkeit der Versorgungsnetze, die Planung von Anschlüssen, Netzbelastung, den Netzverknüpfungspunkt und Möglichkeiten der Realisierung auch bei fehlender Netzkapazität.

In der Realisierung geht es um die Intelligenz des Lademanagements und das Management des Energiespeichers mit den Randbedingungen von Stromversorgungsnetz und Fahrzeugladung.Abschließend wird im Seminar ausführlich und mit realisierten Beispielen auf die Planung, Berechnung und Auslegung eines Stromversorgungsnetzes mit Ladestationen eingegangen. Neuplanung, Erweiterungsplanung und Ermittlung der maximal möglichen Anzahl von Ladestationen an einem Netzverknüpfungspunkt sowie eine mögliche Verdopplung der Anzahl von e-Fahrzeugen zur Ladung an einer 63 A CEE Steckdose werden vorgestellt und diskutiert.

Zum Thema

Der Aufbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität stellt neue Anforderungen an Planer, Errichter, Betreiber und Stromversorger (VNB) sowie an das Stromnetz. Die Herangehensweise ist für viele Neuland und es gibt reichlich Optimierungspotential was die Technik und auch die Kosten betrifft. Elektroautos machen nur Sinn, wenn es ausreichend Ladestationen gibt und die Ladeinfrastruktur stabil ist.Nach einem Überblick der auf dem Markt befindlichen Ladesysteme und deren Anforderungen an das Starkstromnetz liegen die Schwerpunkte des Seminars auf technischer Umsetzung, Vorschriften, allgemein anerkannten elektrotechnischen Regeln und der praktischen Integration in die Gegebenheiten vor Ort (Flächennutzung, Eigentumsrechte, Fördermöglichkeiten werden nur am Rande erwähnt). Die elektrotechnischen Vorschriften und Normen (DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0100-722, DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0701-0702, VDI 0122-1, die in diesem Umfeld wichtig sind, werden ausführlich behandelt. Elektromobilität

Planung

  • Übersicht der in der Praxis eingesetzten Ladesäulen, technische Eckdaten
  • Grundlagen Netztechnik, Energiewirtschaft, Netzbetrieb
  • Anforderungen moderner Ladesäulen an das speisende Stromversorgungsnetz
  • Bestandsaufnahme der Leistungsfähigkeit speisender Stromversorgungsnetze (Stromnetze) (Öffentliches Netz, industrielles Netz mit eigener Trafostation) und Netzaufbau
  • Realistische, praxisbezogene Anzahl Ladesäulen (Ladepunkten) an einem Verknüpfungspunkt und die daraus resultierenden Anforderungen an das speisende Stromversorgungsnetz
  • Planung des Anschlusses bei der Versorgung aus dem öffentlichen Stromversorgungsnetz oder aus einem kundeneigenen Netz (Gewerbe, Industrie)
  • Überschlägige Abschätzung der Netzbelastung, Berechnungen mit einfachen Softwaresystemen (z.B. Simaris Design, DOC Win)
  • Optimale Ausnutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur, Managementsystem zur Ladung, maximal mögliche Ladeleistung
  • Kriterien der Netzqualität (EN 50160), Elektromagnetische Verträglichkeit
  • Einhaltung, Herstellung und Verbesserung der Anforderungen an die Netzqualität
  • Definition eines Netzverknüpfungspunktes unter Beachtung der Randbedingungen
  • Möglichkeiten der Realisierung
    • ohne weiteren Netzausbau
    • durch Netzausbau (Verstärkung der Kabel, größere Trafoleistung)
    • mit stationären und nichtstationären (straßentransportierbaren) Energiespeichern

Gegebenheiten

  • Fehlende Netzkapazität des Stromversorgers (VNB)
  • Lösungsansätze bei fehlender Netzkapazität

 

Realisierung

  • Lademanagement, Intelligenz
  • Energiespeicher (Batterie) an Netzverknüpfungspunkt
  • Management des Energiespeichers mit den Randbedingungen des Stromversorgunsnetzes und den Anforderungen an die Fahrzeugladung

 

Planung, Berechnung und Auslegung eines Stromversorgungsnetzes mit Ladestationen an Beispielen

  • Neuplanung (10 Ladestationen über ein Kabel direkt an einer Trafostation mit ausreichender Leistungsreserve angeschlossen)
  • zusätzliche Ladestationen in einem bestehenden Kabelnetz (öffentliches Stromversorgungsnetz mit Hausanschlusskasten) mit weiteren Maßnahmen, Ermittlung der maximal möglichen Anzahl von Ladestationen an einem Netzverknüpfungspunkt bei Einsatz von einem gemanagten Energiespeicher und Managementsystem für die Ladung
  • Gegenüberstellung der möglichen Anzahl von e-Fahrzeugen zur Ladung (an einer 63 A CEE Steckdose als Beispiel)
    • bei vorhandener Netzinfrastruktur ohne weiteren Ausbau des Stromversorgungsnetzes
    • bei Ausschöpfung der technischen Möglichkeiten und Betrachtung der erforderlichen Kosten
    • Diskussion des Ergebnisses, dass sich fast doppelt so viele Fahrzeuge an derselben Steckdose laden lassen

Lernziele

Sie gewinnen das Know-how, um eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu planen, zu realisieren und sicher in einem vorhandenen Starkstromnetz (400/230V 50 Hz) zu betreiben. Ladesysteme und ihre Anforderungen an das Starkstromnetz, technische Umsetzung der Integration, Vorschriften und anerkannte elektrotechnische Regeln und Normen (DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0100-722, DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0701-0702, VDI 0122-1) bilden die Schwerpunkte.

Zielgruppen

Mitarbeiter von Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerken, Elektroplanungsbüros, Immobilienbetreiber von Netzen und Immobilien (wie z.B. von Bahnhöfen, Flughäfen, Parkhäusern, Verwaltungsgebäuden, Industriekomplexen, Rastplätzen), Betreiber von Firmenparkplätzen und Fuhrparks, Hersteller und Betreiber von Ladestationen, Errichter Firmen.

SG-Seminar-Nr.: 5497329

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