Sonder-Seminar: Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation - Training / Workshop von Hypnose-Akademie Hamburg

in Berlin als Bildungsurlaub zugelassen

Inhalte

Teilnahme-Voraussetzung:

Wir gehen davon aus, dass Sie bereits eine Entspannungstechnik beherrschenund sie regelmäßig bei sich selbst anwenden.Entspannungstechniken sind Basistechniken in vielen Heilberufen, im pädagogischen Bereich, im Management, im Leistungssport - also überall dort, wo Entspannung, Leistung, Gelassenheit, Selbstwirksamkeit und Konzentration erwünscht sind.Bewusste Entspannung gelingt durch Übung. In diesem Seminar erfahren Sie die Übungen zunächst an sich selbst. Dann lernen Sie, wie Sie diese bei den anderen Teilnehmern anwenden. Dazu gehört auch, den Sinn und diephysiologischen Zusammenhänge zu erklären. Nach dem Seminar sind Sie dann in der Lage, die Übungen bei anderen anzuleiten.

Autogenes TrainingDas Autogene Training gehört zu den bekanntesten Methoden der Entspannung und Stressbewältigung. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt und 1926 erstmals vorgestellt.Autogenes Training ist leicht zu lernen. Es erfordert keinerlei Voraussetzungen – aber Übung. Das Wesentliche beim Autogenen Training ist, dass man nicht etwas aktiv tun muss, sondern dass die Übungen eher passiv geschehen. Wir kennen es z.B. vom Schlaf. Schlaf lässt sich nicht aktiv herbeiführen. Er kommt. Und je mehr man sich bemüht, schnell einzuschlafen, umso  weniger gelingt es.Das Autogene Training ist eine Form der Selbsthypnose, eine Weiterentwicklung der klassischen Hypnose. Wer die Übungen beherrscht, kann ohne fremde Hilfe bei sich selbst ein angenehmes, entspanntes Körpergefühl herstellen. Es ist durch spezielle Übungen möglich, Atmung, Nerven, Kreislauf und Gedanken zu beeinflussen.

Progressive Muskelrelaxation (PMR)Die progressive Muskelentspannung (PME) auch progressive Muskelrelaxation (PMR) wurde vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Er stellte fest, dass Spannung und Anstrengung immer mit einer Verkürzung derMuskelfasern (erhöhter Muskeltonus) einhergehen. Entspannung ist das genaue Gegenteil davon. Er entwickelte Übungen, die den Muskeltonus herabsetzen. Dadurch wird die Aktivität des Zentralen Nervensystems verlangsamt.Jacobson veröffentlichte 1929 erstmals seine Ergebnisse. Er bewies durch seine Forschungen, dass Entspannung sich als allgemeines Heilmittel für  psychosomatische Störungen und als Methode zur Prävention eignet. Muskuläre Entspannung kann man lernen, um sie dann anzuwenden wann immer es erwünscht ist. Auch andere Zustände, wie körperlicher Unruhe, Erregung, Herzklopfen, Schmerzen, Schwitzen oder Zittern können mit dieser Methode beeinflusst werden.

Andere EntspannungsmethodenIn der heutigen Zeit wurden weitere Methoden entwickelt: Achtsamkeitstraining, Trance-Techniken, Betty-Erickson-Methode, Schnellmethoden und Kurzentspannungen. Sie lernen in diesem Seminar einige dieser Methoden unsderen Anwendungsmöglichkeiten kennen.

Lernziele

Lernziele:• Förderung von Stressbewältigungskompetenzen als Präventionsprinzip verstehen• wertschätzendes lösungsorientiertes Denken• Verstehen der Wirkmechanismen der Techniken• Beherrschung der Techniken• Bewusstsein für die Wahrnehmung von Spannung und Entspannung vermitteln können• Übungen in einer Gruppe anleiten können• Feedback einfordern• wertschätzende Reaktion auf Störungen• Umgang mit schwierigen Teilnehmern bzw. Gruppensituationen• Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit bewusst machen• weg von der Problemfixierung, hin zur Lösungsorientierung bei Patienten/Klienten• Veränderungen im Denken, Handeln und Erleben unterstützen• Stress- und Selbstmanagement und emotionale Kompetenz beim Teilnehmern fördern

Methoden:• Kurzvorträge• Demo der Techniken• Selbsterfahrung• Übungen in Triaden bzw. in größerer Gruppe• Arbeit am Flipchart (auch für die Teilnehmer)• Feedback-Runden - Diskussion im Plenum• Besprechung und Diskussion der Ergebnisse• Praxis-Fall-Beispiele• Handouts

Zielgruppen

Zielgruppe:

TN aus medizinischen, pädagogischen, pflegenden, beratenden, coachenden, therapeutischen Berufen, die diese Techniken anleiten wollen

Diese Fortbildung entspricht den Kriterien für eine Zusatzqualifikation als Trainings-leiterin/Trainingsleiter entsprechend dem Leitfaden Prävention nach §20 Abs.2 SGBV (32 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)

SG-Seminar-Nr.: 5299474

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