Wenn der Kunde nicht zahlt - Seminar / Kurs von BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Zwangsvollstreckung und Liefersperre in der Praxis

Inhalte

Praxistaugliche Lösungen für Ihr Forderungsmanagement.

Programmschwerpunkte

• Rechtliche Grundlagen der Liefersperre • Rechtsprechung zur Forderungsdurchsetzung • Aktuelles zu Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung • Besonderheiten bei GewerbekundenverträgenSicherheitsleistung und Liefersperre effektiv und rechtssicher einsetzen

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Referenten

  • Carsten Wesche BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.; Thema: Tagungsleitung Rechtliche Rahmenbedingungen der Liefersperre I + II
  • UweSalten Salten Uwe Diplom Rechtspfleger; Thema: Aktuelle zum Mahnverfahren Neues aus der Zwangsvollstreckung Ausblick in die aktuelle Gesetzgebung, Rechsprechung und die Justizkommunikation der Zukunft

Programm

Dienstag, 18. Februar 2020

9.00 Uhr Check-in und Begrüßungskaffee

Moderation RA Carsten Wesche, Fachgebietsleiter Vertragsrecht, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Berlin

9.30 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen der Liefersperre I

• Zulässigkeit und Notwendigkeit der Liefersperre • Wer kann gesperrt werden? - Richtiger Vertragspartner und spartenübergreifende Sperrung • Voraussetzung der Liefersperre richtig beurteilen und umsetzen (§§ 19 StromGVV & GasGVV, § 33 AVBWasserV) • Formulierung der Mahnung und Androhung der Liefersperre • Zahlungsverzug: Mahnkostenpauschalen und sonstiger Verzugsschaden • 3-werktägige Vorankündigung - Pflicht oder Kür? RA Carsten Wesche, BDEW e.V., Berlin

11.00 Uhr Kaffeepause

11.30 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen der Liefersperre II

• Liefersperre von Mehrfamilienhäusern - Welche Rechte hat der Mieter? • Gerichtliche Durchsetzung von Zutrittsrechten - Möglichkeiten des einstweiligen Rechtsschutzes • Vorauszahlungen und Sicherheitsleistungen zur Absicherung von Energielieferungen (§§ 14, 15 GVV) • Zulässigkeit von vertraglichen Sondervereinbarungen in Sonderkundenverträgen - Insolvenzklauseln und Zurückbehaltungsrechte RA Carsten Wesche, BDEW e.V., Berlin

13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen

14.00 Uhr Aktuelles zum Mahnverfahren

• Elektronischer Datenaustausch und die Justiz- Kommunikation der Zukunft • Auslagen und Nebenforderungen - Zulässigkeitsprüfung der Mahngerichte und die Möglichkeit pauschalierter Verzugskosten • Verwirkung von Ansprüchen • Taktische Widersprüche und Verjährungsfallen Uwe Salten, Dipl.-Rechtspfleger, Amtsgericht Hagen

14.45 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Neues aus der Zwangsvollstreckung

• Effektive Sachpfändung mit Hilfe des Gesetzes über die Internetversteigerung • Die Gerichtsvollziehergeschäftsanweisung: Regelungen des Auftragsverhältnisses zum Gerichtsvollzieher und mehr… • Unbedingt prüfen: Fehlerhafte Kostenrechnungen • Die Entscheidung: Haftbefehl zur Erzwingung der Vermögensauskunft oder Drittauskünfte über das Schuldnervermögen? • Vorsicht: Haftkosten! • Sinn und Unsinn des Vollstreckungsportals (früher: Schuldnerverzeichnis) Uwe Salten, Dipl.-Rechtspfleger, Amtsgericht Hagen

16.15 Uhr Fortsetzung "Neues aus der Zwangsvollstreckung"

sowie Ausblick in die aktuelle Gesetzgebung, Rechtsprechung und die Justizkommunikation der Zukunft Uwe Salten, Dipl.-Rechtspfleger, Amtsgericht Hagen

16.45 Uhr Abschlussdiskussion

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Lernziele

Bei Zahlungsschwierigkeiten Ihrer Kunden können Sie die Weiterbelieferung mit Energie von Vorauszahlungen bzw. Sicherheitsleistungen abhängig machen. Bei erheblichen Zahlungsrückständen haben Sie sogar das Recht, die Versorgung zu unterbrechen. Allerdings sollten Sicherheitsleistungen und Liefersperre effektiv und rechtssicher eingesetzt werden.

Die beiden erfahrenen Referenten geben Ihnen einen detaillierten und umfassenden Überblick zu den einzelnen Voraussetzungen der Liefersperre und Sicherheitsleistung. Sie stellen die Rechtslage anhand aktueller Praxisbeispiele dar und zeigen praktikable Lösungswege im Forderungsmanagement auf. Weiterhin gehen sie auf Besonderheiten in Gewerbekundenverträgen ein und stellen mögliche Handlungsoptionen vor.

Parallel zu den vertraglichen Inkassoinstrumenten sind Maßnahmen der Zwangsvollstreckung möglich und sinnvoll. Dementsprechend gehen die Referenten auch auf die Verfahrensabläufe und rechtlichen Anforderungen zum gerichtlichen Mahnverfahren und der Zwangsvollstreckung ein.

Dabei berücksichtigen sie auch die geänderte Rechtslage infolge der Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung. Nutzen Sie die Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Referenten! Sie haben ausreichend Zeit für Diskussionen und Nachfragen.

Zielgruppen

Fach- und Führungskräfte aus den Abteilungen Billing / Abrechnung, Debitorenbuchhaltung, Forderungsmanagement, Inkasso, Mahnwesen und Vertragsrecht sowie Mitarbeiter aus den Rechtsabteilungen.

SG-Seminar-Nr.: 5392739

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