VdS-Lehrgang "Brandschutzbeauftragter für Krankenhäuser" 1. Lehrgangswoche (2 Wochen-Lehrgang) - Seminar / Kurs von VdS Schadenverhütung GmbH

Inhalte

Aufgrund der speziellen und anders gearteten Problemstellungen in Krankenhäusern und Kliniken aber auch in Heimen und gleichartigen Einrichtungen hat VdS Schadenverhütung bereits 1994 ein besonderes Ausbildungsprogramm geschaffen – den Lehrgang „Brandschutzbeauftragter für Krankenhäuser“. In diesen Einrichtungen muss besonderer Wert auf die Brandschutzschulung bzw. Unterweisung von Mitarbeitern sowie auf die Vorsorgemaßnahmen für interne oder auch externe Gefahrenlagen gelegt werden. Die allgemeinen Themen des Brandschutzes werden auf das „Objekt Pflegeeinrichtung“ fokussiert und die vortragenden Referenten haben „engste Berührung“ mit diesem Umfeld. Den Lehrgang führen wir gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) durch. Nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung wird ein VdS-Zertifikat ausgestellt. Informationen zu rechtlichen Grundlagen: In der Regel wird im Zuge der Baugenehmigung oder nachfolgend die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen gefordert. Hintergrund dieser Forderung ist, nachdem die Krankenhausbauverordnung Ende Dezember 2009 außer Kraft getreten ist, dass Krankenhäuser und vergleichbare Einrichtungen als „bauliche Anlagen und Räume besonderer Art und Nutzung nach §51 – Sonderbauten der Musterbauordnung (MBO) eingestuft werden. Somit gelten die entsprechenden Sonderbauverordnungen (SBauVO) der Länder, in denen die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten gefordert wird. Darüber hinaus gelten neben dem Bauordnungsrecht die Regelungen des Arbeitsschutzrechtes, der Berufsgenossenschaften oder auch ganz allgemein die sogenannten Verkehrssicherungspflichten, nach der Rechtsfindung des Bundesgesetzhofes. Nach den im November 2014 novellierten vfdb-Richtlinien vfdb 12-09/01 "Bestellung, Aufgaben, Qualifikation und Ausbildung von Brandschutzbeauftragten" ist die Empfehlung, Brandschutzbeauftragte zu bestellen, vom Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung abhängig. Dazu sind folgende Aspekte zu betrachten: Nutzung / Mögliche Auswirkungen im Schadensfall / Sicherheitstechnische Kennzahlen, Verarbeitungsparameter Zündquellen / Anzahl und räumliche Verteilung von Beschäftigten und Dritten im Betriebsbereich (Ortskenntnis, Mobilität und Ausbildungsgrad der Personen) / Brandschutzmaßnahmen Da im Regelfall in einem Krankenhaus eine Brandgefahr besteht, die über eine normale Brandgefahr hinausgeht – vergleichbar mit einer Büronutzung – sind besondere Maßnahmen zur Erreichung der Schutzziele erforderlich. Zur Umsetzung, Überwachung und Anpassung dieser Maßnahmen sollte dann ein Brandschutzbeauftragter bestellt werden. Inhalt: Chemisch-physikalische Grundlagen des Brennens und Löschens / Vorbeugender baulicher Brandschutz / Didaktik und Methodik der Ausbildung / Grundsätze und Inhalte einer Schulung / Risikoanalyse und –Management / Gesetzliche und private technische Brandschutzbestimmungen / VorbeugenderanlagentechnischerBrandschutz / Brandschutzordnung und –Pläne / Brand- und Notfallmanagement bei internen und externenGefahrenlagen / Brandschutz auf Baustellen / feuergefährliche Arbeiten / Anwendungsbeispiel in Gruppenarbeit / Abschlussprüfung----Die Vermittlung des theoretischen Wissens wird ergänzt durch einen praktischen Teil der Ausbildung. Dieser praktische Teil besteht zum Einen aus einer Löschübung, zum Anderen wird ein Krankenhaus besucht.

SG-Seminar-Nr.: 1648607

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