UNTERWEISUNG FÜR BEAUFTRAGTE PERSONEN IN VERBINDUNG § 9 OWIG IM GEFAHRGUTBEREICH - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Grundunterweisung gemäß Kap. 1.3. und Abschnitt 8.2.3 ADR

Inhalte

Am ersten Seminartag wird ein umfassender Überblick über die Rechtsvorschriften für den Gefahrguttransport gegeben. Die Anforderungen an Verpackungen für den Gefahrguttransport werden vorgestellt. Die Rechte und Pflichten der beauftragten Personen werden im Detail erläutert, ihre Verantwortlichkeiten werden zu den Pflichten des Gefahrgutbeauftragten und anderer verantwortlicher Personen abgegrenzt.Der zweite Seminartag beginnt mit einer praxisnahen Einführung in die Grundsätze des Ablaufs einer Gefahrgutbeförderung. Anschließend werden Anforderungen an die Durchführung einer Gefahrgutbeförderung mit Arbeitsbeispielen ausführlich erläutert. Die Klassifizierung gefährlicher Güter wird vorgestellt und anhand von Stoffbeispielen unter Zuhilfenahme der gefahrrechtlichen Vorschrift (ADR) in Gruppenarbeit eingeübt.

Zum Thema

Wird Gefahrgut befördert, versendet, verpackt oder übergeben, müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Pflichten einer beauftragten Person für Gefahrgut wahrgenommen werden.Personen, die der Unternehmer als seine Vertretung einsetzen will, müssen gemäß § 9 OWiG ausdrücklich als "beauftragte Person" benannt werden. Diese erfüllen z. B. als Betriebsleiter mit eigenverantwortlichen Tätigkeiten bei der Beförderung gefährlicher Güter stellvertretend für den Unternehmer oder Betriebsinhaber dessen Pflichten nach den Gefahrgutvorschriften.

Die beauftragten Personen müssen besonders – intern oder extern – geschult werden. In der Praxis sind Gefahrgutbeauftragte in vielen Betrieben überfordert selbst zu schulen, da die Materie schwierig und der Zeitaufwand für die Vorbereitung hoch ist.

Im 2-tägigen Seminar des Haus der Technik schulen namhafte Gefahrgutexperten beauftragte Personen und deren Stellvertreter, insbesondere für die Verkehrsträger Straße und Schiene.

Lernziele

Zielsetzung

Sie erwerben die Qualifikation zur beauftragten Person für eigenverantwortliche Tätigkeiten bei der Beförderung gefährlicher Güter stellvertretend für den Unternehmer oder Betriebsinhaber und erhalten damit einen Schulungsnachweis nach § 27 Abs. 5 GGVSEB i. V. m. Kap. 1.3 ADR, der der Behörde auf Verlangen vorzuzeigen ist.Diese Qualifikation ist nach Unterabschnitt 1.3.2.4 ADR in regelmäßigen Abständen durch eine Fortbildung in Auffrischungskursen zu ergänzen.

Zielgruppen

Teilnehmerkreis Mitarbeiter von Betrieben und Behörden, die am Transport gefährlicher Güter beteiligt sind, die eine Qualifikation als Beauftragte Person erwerben wollen, damit sie zukünftig nach den Gefahrgutvorschriften eigenverantwortliche Tätigkeiten bei der Beförderung gefährlicher Güter wahrnehmen können – stellvertretend für den Unternehmer oder Betriebsinhaber.Zu den gefährlichen Gütern zählen zum Beispiel: Sprengstoffe, Munition und Feuerwerkskörper, Gase, entzündbare flüssige und feste Stoffe, selbstentzündliche Stoffe, Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase entwickeln, entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe und organische Peroxiden, giftige Stoffe, ansteckungsgefährliche Stoffe, radioaktive Stoffe, ätzende Stoffe, wasserverunreinigende Stoffe.

Termine und Orte

Datum Dauer Preis
Essen, DE
07.03.2022 - 08.03.2022 16 h Jetzt buchen ›

SG-Seminar-Nr.: 5978626

Anbieter-Seminar-Nr.: H070020256

Termine

  • 07.03.2022 - 08.03.2022

    Essen, DE

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