Thementag "Sichere Vergabe unterhalb der Schwellenwerte - UVgO" - Seminar / Kurs von Reguvis Fachmedien GmbH

Inhalte

Termine:  27.02.2018 von 9.30 bis 17.00 Uhr, Köln (Mercure Hotel Belfortstr.) 23.03.2018 von 9.00 bis 17.00 Uhr, Berlin (ABION Berlin) 25.04.2018 von 9.30 bis 17.00 Uhr, Köln (Mercure Hotel Belfortstr.) 21.09.2018 von 9.00 bis 16.30 Uhr, Köln (Abels & Partner) Ihr Plus: Jeder Teilnehmer erhält den Titel "Sichere Vergabe unterhalb der Schwellenwerte" Teilnahmegebühr: 499,-€ zzgl. MwSt./Teilnehmer*

Das „Massengeschäft“ der Beschaffungsstellen findet unterhalb der Schwellenwerte statt und wird von Rechtsprechung und Literatur kaum wahrgenommen. Dies ändert sich dieses Jahr grundlegend.

UVgO

Unter Federführung des BMWi wurde Ende Januar 2017 mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger für den Bereich der Vergabe von Lieferungen und Leistungen die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) eingeführt. Die VOL/A entfällt auch unterhalb der Schwellenwerte. Stattdessen gibt es mit der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) nun ein ganz neues Regelwerk. Auch die VOB/A wurde für den Unterschwellenbereich seit 2016 mehrfach überarbeitet. Die Rechtsgrundlage für die Einführung der UVgO wird das für den Bund geltende Haushaltsrecht sein.

Mit dem Seminar werden wesentliche Inhalte der neuen UVgO sowie der VOB/A dargestellt. Im Seminar wird zudem auf wichtige Parallelen und Unterschiede zum bisherigen Recht besonders hingewiesen - alles verständlich und praxisnah.

Die Thementage: praktische Schwerpunktveranstaltungen mit Workshop-Charakter durch einen besonders kleinen Teilnehmerkreis. An jedem Thementag wird das spezielle Thema der Veranstaltung von A-Z und mit besonderem Fokus auf den Vergabe-Alltag dargestellt. Dabei freuen sich alle Referenten über eine rege Teilnahme mit vielen Fragen und Beispielen!

*10% Rabatt bei gleichzeitiger Anmeldung mehrerer Teilnehmer

 

Unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Vergaberechtsreform!

Die Veranstaltung wird geprägt von Verständlichkeit und Praxisnähe. Daher geht die Darstellung zunächst von den allgemeinen Prinzipien des Vergaberechts aus - für ein Grundverständnis des Beschaffungsverfahrens reicht statt eines Jura-Studiums auch der gesunde Menschenverstand! Mit zahlreichen Praxisbeispielen werden Sie durch die einzelnen Phasen des Vergabeverfahrens geleitet und erhalten dabei einen Überblick über rechtliche Anforderungen, Fallstricke sowie Rechtschutzmöglichkeiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei bei der Frage wann eine freihändige Vergabe zulässig ist, bei der Erläuterung des Ausschlusses vom Vergabeverfahren sowie der Erklärung verschiedener Wertungsmethoden sowie ihrer Verankerung in den Vergabeunterlagen und der Dokumentation. Die aktuellen Umwälzungen des Vergaberechts werden natürlich berücksichtigt.

 

Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem neuen Unterschwellenvergaberecht (Unterschwellenvergabeverordnung - UVgO). Ebenso werden die Auswirkungen des neuen Vergaberechts aus dem Oberschwellenbereich (neues GWB, neue VgV, neue StatistikVO) auf Beschaffungen im Unterschwellenbereich besprochen. Ausdrücklich wird auch auf die praktischen Auswirkungen wichtiger Regelungen des Landesvergaberechts (z.B. TVgG NRW, LVG LSA) sowie weiterer Vorgaben, z.B. zu „No-Spy“, Scientology und Barrierefreiheit (BITV 2.0) hingewiesen.

Fragen aus dem Teilnehmerkreis sind willkommen!

 

Lernziele

Programm Vergaberecht – verständlich auch für Nichtjuristen

  • Rechtsgrundlagen (EU-Recht, GWB, VgV, UVgO, VOB/A, Landesvergaberecht - z.B. TVgG NRW, Haushaltsrecht, Erlasse etc.); Wegfall der VOF und VOL/A
  • Wesentliche Inhalte der neuen Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) und Unterschiede zur bisherigen Rechtslage
  • Prinzipien (Wirtschaftlichkeit, Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung, Transparenz, Wettbewerb)
  • Binnenmarkttransparenz (wie erkennen?, welche Rechtsfolgen?)
  • Bedeutung der Schwellenwerte, Schätzung des Auftragswerts
  • Anforderungen an Vergabevermerk und Vergabeakte

Passendes Vergabeverfahren

  • Bedeutung des Vergabevermerks und Markterkundung
  • Schätzung des Auftragswerts
  • Grundsatz der Öffentlichen Ausschreibung
  • Ausnahmen (insbesondere zur freihändigen Vergabe)
  • Die neuen Regelungen zu Vertrags- und Auftragsänderung, Nachtrag und Change-Request
  • Ablauf eines Vergabeverfahrens (auch der "freihändigen Vergabe")
  • Umgang mit freiberuflichen Leistungen unterhalb der Schwellenwerte

Richtige Vergabeunterlagen

  • Anforderungen an die Leistungsbeschreibung (unter Berücksichtigung der Regelungen zur Energieeffizienz)
  • Leistungsbestimmungsrecht vs. Produkt- und Markenneutralität
  • Zulässige Eignungskriterien, zulässige Nachweise
  • Anforderungen an die Wertungskriterien (aktuelle Rechtsprechung, Auswirkungen auf den Unterschwellenbereich, Kein "Mehr an Eignung?", Verbot der Doppelverwertung)
  • Einbindung besonderer Vertragsbedingungen (z.B. EVB-IT)
  • Ausführungsbedingungen (u.a. No-Spy; ILO-Normen, Frauenförderung etc.)

Ablauf der Vergabeverfahren

  • Ablauf der öffentlichen Ausschreibung
  • Beschränkte Ausschreibung
  • Besonderheiten der "freihändigen Vergabe"
  • Rechte und Pflichten von Auftraggeber- und Bieterseite
  • Umgang mit Bieterfragen
  • Fehlerkorrektur - was geht, was macht zusätzlich angreifbar
  • Pflicht zur E-Vergabe jetzt auch im Unterschwellenbereich

Zuschlagsentscheidung

  • Ausschluss (inkl. MiLoG)
  • Umgang mit fehlenden oder fehlerhaften Unterlagen
  • Umgang mit "Schlechtleistern"
  • Umgang mit der neuen EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung)
  • Zuschlagskriterien (unter Berücksichtigung der Regelungen zur Energieeffizienz)
  • Wertungsmethoden (neue Rechtsprechung, lineare Progression, Wertungsmatrix und Richtwertmethode nach UfAB)

Rechtsfolgen von Fehlern, Rechtsschutz und Statistik

  • Umgang mit Bieterfragen und Rügen im Unterschwellenbereich
  • Rechtsfolgen von Fehlern
  • Rechtsnatur des Zuschlags
  • Rechtsschutz im Unterschwellenbereich
  • Statistikpflichten aus der neuen StatistikVO im Unterschwellenbereich

SG-Seminar-Nr.: 4348463

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