Reliability Professional - Seminar / Kurs von Q-DAS GmbH

Inhalte

Die Kosten infolge von Kunden­reklamationen bilden in aller Regel den Hauptanteil der Fehlerkosten bei produzierenden Unternehmen. Das hohe Risiko im Zusammen­hang mit vorzeitigen Ausfällen eines Produktes im Feld wird verringert, indem die Ausfallwahrscheinlichkeit, d. h. die Produkt­zuverlässigkeit ermittelt, nötigenfalls verbessert und letztlich gesichert wird. Herausforderungen erwachsen daraus, dass dies unter gegebenem Innovationsdruck, optimierten Einzel­stückkosten bei in der Regel steigendem Grad an Funktionalität umgesetzt werden muss.  Im Gegensatz dazu beinhaltet hohe Produktzuverlässigkeit große Chancen, wenn sie einen hohen Wert für den Kunden darstellt. Für Ermittlung, Verbesserung und Sicherung der technischen Zuverlässigkeit stehen spezielle Methoden und Werkzeuge zur Verfügung. Diese decken die verschiedenen Phasen des Produkt­lebenszyklus ab. Das beginnt bei der Produktentwicklung, geht über die Ermittlung und den Nachweis des Lebensdauerverhaltens am Produkt, die Auswertung von Ausfällen im Feld bis hin zu deren Rückkopplung zu Produktdesign und Produktherstellung. Damit lassen sich auch Forderungen z. B. aus der IATF 16949 im Automobilbau, EN 9100 in Luft- und Raumfahrt, DIN EN ISO 13485 bei Medizinprodukten oder DIN EN 50126 bei Bahnanwendungen besser erfüllen.

 

1. Tag: Grundlagen
  • Einführung in die technische Zuverlässigkeit
  • Zuverlässigkeit als Überlebenswahrscheinlichkeit
2. Tag: Zuverlässigkeit und Produktentwicklung
  • Grundlagen der Zuverlässigkeit von Systemen
  • Analyse der Systemzuverlässigkeit und Risikoeinschätzung
3. Tag: Zuverlässigkeitsuntersuchungen für Entwicklung und Herstellung
  • Auffrischung statistischer Methoden
  • Nachweis der Zuverlässigkeitsanforderungen im Test
  • Lebensdauerdaten aus Laborversuchen
  • Auswertung von Lebensdauerdaten
4. Tag: Fortsetzung: Zuverlässigkeitsuntersuchungen für Entwicklung und Herstellung
  • Sudden-Death-Prüfung
  • Beschleunigte Lebensdaueruntersuchungen
  • Planung und Auswertung beschleunigter Lebensdauerprüfungen
5. Tag: Aktivitäten in der Nutzungsphase des Produkts
  • Datenerhebung und Datenquellen
  • Felddatenanalyse
  • Ermittlung der Ausfallmechanismen
  • Prüfung der Zuverlässigkeitsprognosen

Lernziele

In dem einwöchigen intensiven Training werden dem Teilnehmer die erforderlichen Grundlagen der technischen Zuverlässigkeit vermittelt, die notwendig sind, um die wesentlichen Aufgaben­stellungen der Zuverlässigkeitssicherung im Produktlebenszyklus zusammenhängend zu bearbeiten.

Zielgruppen

Ingenieure vorrangig aus den Bereichen Produktentwicklung, Produktion und Qualitätswesen, zu deren Aufgabengebiet die Sicherung und Verbesserung der Produktzuverlässigkeit und Lebensdauer bereits gehören oder zukünftig gehören sollen.

SG-Seminar-Nr.: 1530845

Anbieter-Seminar-Nr.: 042-STM

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