Recht und Technik der Abwasserwirtschaft - Seminar / Kurs von Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

unter dem besonderen Aspekt der neuen Oberflächengewässer-Verordnung - Anmeldeschluss: 08. Mai 2018

Inhalte

 

Begrüßung und Einführung

 

Gesetzliche Grundlagen zur Genehmigung einer Abwassereinleitung

 

Bescheidtechnik der Behörde – Handlungsspielräume des Bescheidempfängers

 

EU-, Bundes-, Landes- und Gemeinderechtsvorgaben für Abwasser

 

Anforderungen aus der neuen OberflächengewässerVerordnung

 

Kaffeepause

 

Die Umsetzung der Industrie-Emissions-Richtlinie IED im deutschen Wasserrecht

 

Die 4 Reinigungsstufen einer Kläranlage: Mechanische und  biologische Reinigung, Nährstoffeliminierung,  weitergehende Abwasserbehandlung - Endaufbereitung zur Brauchwasser-/Trinkwasserqualität

 

Mittagspause

 

Abwasserarten und Abwasserbegriff, Eigentum am Abwasser und Eigentumsfragen an den Grundstücksentwässerungsanlagen

-  Schmutz-, Niederschlags,- und Fremdwasser

-  Direkt – und Indirekteinleitung

-  Verfahren und Technik der Reinigungsstufen

 

 

 

Bewirtschaftungspläne und Planungsgrundsätze

Energieoptimierung von Abwasseranlagen, welche Instrumente stehen hierzu zur Verfügung

 

Eigen- und Fremdkontrolle, Behördliche Überwachung, Beteiligung am EMAS – System, Pflichten der

Hersteller und der Betreiber von Anlagen

 

Notfallpläne bei Havarien Gewässeraufsicht – Gewässerschutzbeauftragte

 

Kaffeepause

 

Abwasserkataster und Betriebstagebuch

Der Jahresbericht

 

Abwasserabgabe und deren Verwendung

Möglichkeiten zur Reduzierung der Kosten

Haftungsfragen und strafrechtliche Verantwortlichkeit

 

Abschlussdiskussion und Auswertung

 

Ende der Veranstaltung

 

Lernziele

Die Bescheide der unteren Wasserbehörden zur Einleitung von gereinigtem Abwasser in einen Vorfluter, d.h. in Bäche, Flüsse, Seen oder das Grundwasser, müssen immer mehr technische Vorgaben für den Betreiber der Anlagen nach den neuen gesetzlichen Vorschriften enthalten, die zur richtigen Anwendung interpretiert werden müssen.

 

Die Sprache der EU-Richtlinien ist eine andere als die der deutschen Gesetze, obwohl meist das Gleiche gemeint ist. Auch muss die Aussage chemischer Begriffe, wie CSB, BSB5, TOC u.a. sowohl vom Hoheitsträger –der Behörde- als auch vom Betreiber der Anlagen eingeschätzt und beeinflusst werden können. Was sind z.B. prioritäre oder Spurenstoffe, daraus ergeben sich Haftungsfragen? Können Ingenieurbüros und staatliche Hoheitsträger von einer Verbindlichkeit der Bewirtschaftungspläne ausgehen und wie sind die Vorgaben technisch vor Ort unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse durchsetzbar?

Zielgruppen

Angesprochen werden daher Sie, als Mitarbeiter der Hoheitsbehörden in den Städten und Gemeinden, Zweckverbände, Ingenieurbüros, Betreiber von Kläranlagen, Fachfirmen der Entwässerungstechnik, Industriebetriebe mit erhöhtem Abwasseranfall etc.

SG-Seminar-Nr.: 1680547

Anbieter-Seminar-Nr.: W180606

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