Recht für Revisoren II - Seminar / Kurs von HAUB + PARTNER GmbH

Dolose Handlungen aufdecken, ohne sich selbst arbeits- oder strafrechtlich angreifbar zu machen

Inhalte

Dolose Handlungen können nur dann verfolgt werden, wenn Ihre Arbeit in der Internen Revision frei von Fehlern in der Rechtsanwendung und Beweiserhebung ist. Gleichzeitig müssen Sie sich persönlich absichern, um nicht selbst angreifbar zu werden und Gefahr zu laufen, selbst in die strafrechtliche Schusslinie zu geraten. Im Vordergrund steht daher die sichere und einwandfreie Anwendung des geltenden Rechts. Das Seminar bietet Ihnen einen detaillierten Überblick über einschlägige Delikte und den rechtssicheren Umgang mit ihnen in der Revisionspraxis. Sie lernen, wirtschaftskriminelle Handlungen einwandfrei zu identifizieren, ohne sich selbst strafbar zu machen.

Seminarablauf

Grundlagen der Strafbarkeit

❯ Ablauf von Ermittlungs- bzw. Strafverfahren❯ Handlungsmöglichkeiten bei Strafverfahren gegen das Unternehmen bzw. Mitarbeiter/-innen der Internen Revision❯ Täterschaft und Teilnahme – mögliche Vorwürfe gegen die Interne Revision selbst❯ Strafrechtliche Risiken für die Interne Revision selbst als Anstifter oder Beihelfer❯ Anweisungsfälle und das Spannungsverhältnis zwischen Dienstpflicht und eigener Strafbarkeit❯ Arbeitsrechtliche Folgen für Beschäftigte der Internen Revision

Persönliche Risiken für Interne Revisoren

❯ Falschaussagen❯ Falsche Verdächtigung❯ Beleidigung❯ Nötigung❯ Freiheitsberaubung

EDV-Strafrecht

❯ Kernelemente des Computerstrafrechts❯ Einsatz von Aufklärungssoftware durch die Interne Revision❯ Abgrenzung legalen Ermittelns von strafbarem Hacking

Einzelne Delikte richtig erkennen und zuordnen

❯ Straftaten im Vermögensbereich❯ Straftaten im Urkundenbereich❯ Straftaten im Bereich Korruption❯ Geldwäsche❯ Steuerhinterziehung

Einbindung des Betriebsrats/der Personalvertretung

❯ Besondere Rechte und Pflichten des Betriebsrats❯ Kommunikation mit dem Betriebsrat im Einzelfall

HÖCHST BRISANT – AKTUELLE ENTSCHEIDUNGEN:Mitarbeiter/-innen der Internen Revision können sich durch Unterlassen strafbar machen (BGH, Urt. v. 17.7.2009 – 5 StR 394/08 = BGHSt 54,44). Auf der anderen Seite können Ermittlungsergebnisse bei „falscher“ Vorgehensweise unbrauchbar werden (BAG, Urt. v. 20.6.2013, 2 AZR 546/12 – Spindkontrolle). Das Seminar dient der Eingrenzung strafrechtlicher Aspekte der täglichen Arbeit der Internen Revision und damit auch der Begrenzung persönlicher Risiken.

CPE8 Stunden für CIAs

Ihr Seminarleiter

Guido-Friedrich WeilerFachanwalt für Arbeitsrecht und Insolvenzrecht,Kanzlei Weiler

SpecialDiskussion typischer Szenarien bei Mitarbeitergesprächen (Falschaussagen, zweifelhafte Verdächtigungen, üble Nachrede, Nötigung etc.) und Durchsuchungen (Hausfriedensbruch, Datenveränderung, Urkundenunterdrückung etc.)

Lernziele

Sie informieren sich über Ihre Rechte und Pflichten als Interner Revisor bei der Aufdeckung von Straftaten und erfahren, welche Beweissicherungsmaßnahmen Sie durchführen müssen.

Zielgruppen

Dieses Seminar richtet sich an Leiter und Mitarbeiter aus den Bereichen Interne Revision/Innenrevision, Internal Audit, IT-Revision, Interne Kontrollsysteme, Internal Controls, Rechnungsprüfung und Anti-Korruption/fraud. Angesprochen sind außerdem Mitarbeiter aus den Bereichen Risikomanagement und Compliance Management sowie interessierte Wirtschaftsprüfer und Beratungsunternehmen.

SG-Seminar-Nr.: 1789328

Anbieter-Seminar-Nr.: 07H5283

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