Perspektiven und Herausforderungen ressourceneffizienter Abfallverwertung - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Mit der Durchführung innerbetrieblicher Maßnahmen zur Reduzierung von Abfallmengen und -frachten wird die Minimierung des Rohstoff- und Energieverbrauchs umgesetzt. Die Mehrfachverwendung von nicht vermeidbaren Prozess-, Wasch- und Spülwässern führt zur Ressourcenschonung sowie zur Reduzierung der Abfallmengen und Entsorgungskosten. Gleiches gilt für die Kreislaufschließung, die Wertstoffrückgewinnung und die innerbetriebliche, stoffliche Verwertung. Ebenso werden durch betriebsinterne Vorbehandlung und Aufbereitung Mengen und Belastungen der Abfälle, insbesondere der mit hohen Entsorgungskosten verbundenen gefährlichen Abfälle, reduziert bis vermieden.  Für den Prozess- und Produktionsbezogener Umweltschutz werden integrierte und additive Verfahren erläutert. Grundlagen thermischer Verfahren und Membranverfahren zur Stofftrennung und –rückgewinnung vermitteln einen wertvollen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen ressourceneffizienter Abfallverwertung. Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Wertstoffrückgewinnung, Mengen- und Kostenreduzierung werden durch Ausführungsbeispiele mit Verfahrensvergleich, ergänzt um die jeweiligen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, präsentiert. Neben der Vermittlung von Grundlagen zu Verfahren zur u.a. Wertstoffrückgewinnung, Minimierung von Abfallmengen, Kostenreduzierung, Kreislaufschließung, werden anhand von Praxisbeispielen Verfahrenskombinationen erläutert, ebenso wie Möglichkeiten und Grenzen integrierter und additiver Verfahren zum Prozess- und Produktionsbezogenen Umweltschutz. Die verfahrenstechnischen Darstellungen der Praxisbeispiele, teilweise mit dem Vergleich unterschiedlicher Lösungsansätze, werden mit entsprechenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen vervollständigt.    Zum Thema In Deutschland fallen jährlich fast 60 Mio. t Abfall in Industrie- und Gewerbebetrieben an, deren Beseitigung mit hohen Kosten verbunden ist. Von den Abfällen aus Industrie- und Gewerbebetrieben werden ca. 13 Mio. t/a der Ablagerung, ca. 3 Mio. t/a der thermischen Beseitigung und ca. 1,5 Mio. t/a der Behandlung zur Beseitigung zugeführt werden. Zur thermischen Verwertung gelangen ca. 12 Mio. t/a.  Abfälle zu vermeiden ist nach §6 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) das vorrangige Ziel der Abfallwirtschaft. Im besonderen Interesse der abfallerzeugenden Betriebe stehen aus wirtschaftlichen Gründen insbesondere die Verringerung der Abfallmengen, die Wertstoffrückgewinnung sowie die innerbetriebliche Wiederverwendung.  Zielsetzung Die Veranstaltung richtet sich an verantwortliche Führungskräfte aus dem Bereich Umweltschutz in produzierenden Unternehmen. Sie erhalten Einblick in Verfahren und Verfahrenskombinationen zur u. a. Wertstoffrückgewinnung, Minimierung von Abfallmengen, Kostenreduzierung, Kreislaufschließung. Anhand von Praxisbeispielen werden Verfahrenskombinationen erläutert, ebenso wie Möglichkeiten und Grenzen integrierter und additiver Verfahren zum Prozess- und Produktionsbezogenen Umweltschutz.   

Termine und Orte

Datum Preis
Essen, DE
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SG-Seminar-Nr.: 5511253

Termine

  • 08.10.2020

    Essen, DE

  • 18.02.2021

    Essen, DE

  • 07.10.2021

    Essen, DE

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