Mindestlohn und Minijob - Seminar / Kurs von BeckAkademie AWS

mit KK.-BW. Bernd Dondrup

Inhalte

Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf die Sozialversicherung, z.B. im Rahmen der Beitragsberechnung, der Feststellung der Versicherungspflicht für besondere Personenkreise und die Auswirkungen der Dokumentationspflicht

 

Mehr als sieben Millionen Menschen sind derzeit im Rahmen einer geringfügig entlohnten oder kurzfristigen Beschäftigung tätig. Arbeits- und sozialpolitisch stellen diese Beschäftigungsformen deshalb einen immer stärker wachsenden Anteil dar. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer schätzen diese Beschäftigungsverhältnisse nicht zuletzt wegen der Flexibilität. Bereits seit 2010 gab es unterschiedliche Änderungen in diesem Bereich und ab 1.1.2013 ist die Reform der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in Kraft getreten. Durch diese Reform treten verschiedene versicherungs- und beitragsrechtliche Änderungen bei den geringfügig entlohnten Minijobs ein. Derzeit gilt die aktuelle Richtlinie zur Beurteilung der geringfügigen Beschäftigungen vom 21.11.2018. Nach Auswertungen der Berichte des Prüfdienstes der Deutschen Rentenversicherung waren im Prüfjahr 2017/2018 mehr als 15 Prozent der Beurteilungen im Bereich der Minijobber und Aushilfen falsch und führten zu nicht unerheblichen Beitragsnachforderungen. In vielen Fällen wurde zudem Versicherungspflicht zu allen Zweigen der Sozialversicherung festgestellt. Insgesamt rechnet die DRV mit einem Anstieg der Beanstandungen für die nächsten Jahre auch aufgrund der Bestimmungen zum Mindestlohn. In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über den aktuellen Rechtsstand und Tipps für die tägliche Arbeit.

Lernziele

Allgemeines zur Einführung in das Thema

 

1. Wirkung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) auf die Sozialversicherung

  • Mindestlohngesetz (MiLoG) / Auswirkungen auf den Minijob

  • Erfahrungen mit dem Mindestlohn aufgrund von Prüfungen

  • Einzelfälle: Arbeitnehmer / Selbstständiger

  • Anwendbarkeit des MiLoG in besonderen Arbeitsverhältnissen

  • Sonderregelungen bei Praktikanten

  • Höhe des Mindestlohns

  • Anrechenbare Bestandteile

  • Dokumentationspflichten

  • Haftungsregelungen

 

2. Geringfügig entlohnte Beschäftigung (Neue Richtlinie vom 21.11.2018)

  • Einleitung

  • Allgemeine Grundsätze

  • Ausschluss einer geringfügigen Beschäftigung

  • Können Vorbeschäftigungen zu Nachzahlungen führen?

  • Das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis

  • Einheitliches Beschäftigungsverhältnis

  • Entgeltgrenze / Bemessungszeitraum

  • Entstehungsprinzip / Zuflussprinzip / Phantomlohn

  • Regelmäßiges Arbeitsentgelt / Einmalzahlungen (SFN – Zuschläge?)

  • Vereinfachung bei Beginn oder Ende einer Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats

  • Verzicht auf Arbeitsentgelt

  • Auswirkungen beim Überschreiten der Entgeltgrenzen (gelegentliches Überschreiten und unregelmäßige Einmalzahlung)

  • Schwankendes Arbeitsentgelt

  • Rentenversicherungspflicht ab 01.01.2013

  • Beitragsbelastung (Pauschalbeiträge)

  • Zusammenrechnen mehrerer geringfügig entlohnter Beschäftigungen

  • Die Bedeutung der amtlichen Checklisten (Haftung?)

 

Hinweise: zum Beitragsrecht SV; zur steuerlichen Beurteilung; zu den Entgeltunterlagen; zur Dokumentationspflicht und zum Arbeitsrecht

Zielgruppen

Steuerberater, Mitarbeiter, Fachanwälte für Steuerrecht

SG-Seminar-Nr.: 5247456

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