LON Aufbaukurs - Seminar / Kurs von DIAL GmbH

Größere und komplexe LON-Anlagen stellen hohe Ansprüche an die Systemintegration. Weitergehendes Wissen ist gefragt, um diese Anlagen zeitgerecht zu errichten und den technischen Herausforderungen professionell begegnen zu können. Wir zeigen und erklären, wie LON-Geräte für Projekte qualifiziert werden können, wie man mit vorhandenen kritischen Geräten umgeht, Verbindungen richtig eingestellt werden und Ressourcen in Geräten und im Netzwerk am besten ausgeschöpft werden. Eine sinnvolle Infrastruktur für größere Netzwerke wird ebenso beleuchtet wie die effiziente Anbindung einer Visualisierung und die Projektierung mit mehreren Datenbanken.

Neben funktionsreichen Bediengeräten und frei programmierbaren Steuerungen liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der Fehlervermeidung, –diagnose und –beseitigung. Dazu gibt es vielfältige praktische Übungen, u. a. mit Analyse von Telegrammen in Korrespondenz mit verschiedenen Fehlerbildern. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie das LON-Aufbau-Zertifikat, das Ihre schon bestehende LON-Qualifikation aufwertet. Voraussetzung für dieses Seminar ist ein erfolgreich abgeschlossenes Seminar „Automatisieren mit LON“ (LON-Grundkurs) oder vergleichbare Voraussetzungen (beispielsweise Projekterfahrung).

Inhalte

1. Seminartag:

  • Geräte: Nur ein relativ kleiner Teil der Geräte im Projekt sind in der Regel LonMark-zertifiziert. Und was bedeutet eigentlich die LonMark-Zertifizierung? Welche Eigenschaften müssen Geräte mitbringen, damit sich diese einfach, zuverlässig und schnell projektieren, installieren und warten lassen? Welche Information müssen beim Hersteller erfragt werden?
  • Worauf ist bei einer Aktualisierung der Geräteapplikation zu achten?
  • Verbindungen: Wann müssen welche Einstellungen verwendet werden und warum?
  • Adresstabellen, Aliases, Gruppen, Selektoren: Wie werden die Ressourcen in Geräten und im Netzwerk am besten ausgenutzt? Welchen Einfluss hat dies auf die Kommunikation und die Bandbreite im Netzwerk? 

 

2. Seminartag:

  • Visualisierung: Welchen Einfluss hat die Visualisierung auf das Netzwerk und die Geräte? Welche Voraussetzungen sollte eine Visualisierung mitbringen?
  • Infrastruktur: Wie wird eine Infrastruktur in großen Gebäuden konzeptioniert? Wann werden welche Router eingesetzt und wann benötigt man Repeater? Benötigt man Redundanzen und wie setzt man diese am sinnvollsten ein?
  • WYSIWYG? VISIO, LonMaker, LNS-Datenbank, Netzwerk: Ist „real“, was ich sehe? Wo stecken welche Daten? Wie deckt man Unterschiede auf?
  • Tools, die fast niemand kennt und über die niemand spricht. Wie synchronisiert man richtig? Und welche aktuellen, sinnvollen Funktionen gibt es in LonMaker TE?
  • Projektierung: Was muss getan werden, wenn mehrere LNS-Datenbanken im Spiel sind? Müssen diese zusammengefasst werden? Wie geht man vor, wenn diese zerlegt werden müssen? Und wie verbinde ich Datenpunkte über Projektgrenzen hinweg? 

 

3. Seminartag:

  • Bediengeräte: kleine PCs mit vielen Möglichkeiten, aber u. U. komplexer Einrichtung. An Beispielen wird erläutert worauf hierbei zu achten ist.
  • Programmierbare Geräte: Dynamisch versus statisch oder wie dynamisch muss eine Applikation umgesetzt werden? Worauf muss bei der Auswahl der Produkte und der Programmierung geachtet werden? Wie erstellt und archiviert man die Programme und wie geht man mit Änderungen um?
  • Fehler im Netzwerk: Übersicht über die möglichen Fehler in einem LON-Netzwerk und deren Auswirkungen. Fehlervermeidende Maßnahmen.
  • EMV und LON: Welche Fehlerauswirkungen können auf Umwelteinflüssen basieren? Welche Ursachen stecken dahinter? Welche Maßnahmen zur Fehlervermeidung und –erkennung stehen zur Verfügung? Wie geht man in Projekten mit diesem Problem am besten um? 

 

4. Seminartag:

  • Fehlersuche mit einfachen Diagnosemethoden: Systematische Fehlersuche auf Basis bekannter Auswirkungen (bekannte Fehlerbilder). Ausschluss von Ursachen, Fehlerlokalisierung und –beseitigung.
  • Umfangreiche Diagnosemethoden: Wie funktioniert ein Protokollanalysator? Wie wird dieser im Projekt verwendet? Welche Informationen werden durch die Protokollanalyse geliefert und wie sind diese zu interpretieren?
  • Fehlersuche mit Protokollanalyse: Systematische Fehlersuche auf Basis bekannter Auswirkungen (bekannte Fehlerbilder). Ausschluss von Ursachen, Fehlerlokalisierung und –beseitigung.
  • Dokumentation: welchen Umfang sollte die Dokumentation haben und warum? Welche Werkzeuge stehen zur Verfügung? 

 

5. Seminartag:

  • Zusammenfassung der erarbeiteten Kenntnisse
  • Frage- und Vertiefungsrunde
  • Durchführung der Prüfung
  • Übergabe des Zertifikats, Abschlussbesprechung

SG-Seminar-Nr.: 1361437

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