Ausgehend von einer vergleichenden Darstellung wichtiger, international erprobter Vertragsmodelle wird der Paradigmenwechsel weg von einer vertraglich fixierten Risikozuweisung hin zu einem gemeinsamen Management aller Risiken im Projekt erläutert. Der zweite Teil der Veranstaltung stellt die aktuellen Entwicklungen in Deutschland vor und lädt die Teilnehmer zu einer Diskussion ein, die aktuelle Bereitschaft der Akteure zur Anwendung dieser neuen Ideen zu bestimmen. Ziel der Veranstaltung ist, die Grundsätze von kooperativen Vertragsmodellen einem breiten Fachpublikum bekannt zu machen und vor allem öffentlichen Bauherren die Vorteile eines Systemwechsels zu verdeutlichen.
- Prinzipien von Mehrparteien-Verträgen
- Internationale Regelwerke
- Australien: Project Alliancing
- UK: PPC2000 und FAC-1
- USA: IPD (Integrated Project Delivery)
- Notwendige Inhalte der Kooperationsverträge
- Definition des Projektziels
- Definition von Grenzen und Schnittstellen (Budget, Zeit)
- Kernteam und Regeln zur Erweiterung
- Regeln zur Vergütung von Aufwendungen und Gemeinkosten
- Regeln zur Aufteilung des Projektgewinns und zur eventuellen Nachfinanzierung
- Management von Projektrisiken
- Regeln zur Entscheidungsfindung
- Berichtswesen und Dokumentation
- Fortschreibung der Kosten
- Fortschreibung der Terminplanung
- Konfliktmanagement
- Entwicklungen in Deutschland
- Rechtliches Umfeld bei Kooperation
- Initiative TeamBuilding
- Deutsche Beispielprojekte
- Entwicklungsmöglichkeiten mit Fokus auf öffentliche Aufträge
- Diskussion
Die Teilnehmer sind eingeladen, vorab Fragen zu stellen, um spezielle Themen vertieft darzustellen.
Ausgehend von einer vergleichenden Darstellung wichtiger, international erprobter Vertragsmodelle wird der Paradigmenwechsel weg von einer vertraglich fixierten Risikozuweisung hin zu einem gemeinsamen...
Mehr Informationen