Juristische Fallstricke im Arbeitsrecht - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Die rechtlichen Aspekte eines Arbeitsverhältnisses beginnen nicht erst mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages, sondern bereits weit vorher bei der Personalplanung. Im Einstellungsprozess, insbesondere bei der Gestaltung der Stellenanzeige und beim Vorstellungsgespräch, muss auf Rechtssicherheit geachtet werden, um sich nicht unnötig Schadensersatzansprüchen abgewiesener Bewerber auszusetzen.

Der Arbeitsvertrag wird als Allgemeine Geschäftsbedingung eingestuft und muss daher nach diesen Vorgaben gesondert geprüft werden. Viele Punkte im Arbeitsvertrag sind überhaupt nicht gesetzlich geregelt, sondern basieren nur auf Rechtsprechung. Es ist daher unerlässlich, die aktuelle Rechtsprechung der Obergerichte zu kennen, um nicht Fehler im Arbeitsvertrag zu riskieren, die schlimmstenfalls zur Nichtigkeit der jeweiligen Regelung führen. Dies gilt insbesondere für Vertragsstrafen, Ausschlussfristen oder Rückzahlungsvereinbarungen.

Schließlich gilt es bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die gesetzlichen Fristen und Formvorschriften zu beachten. Hierbei spielen im Hinblick auf den allgemeinen Kündigungsschutz auch taktische Erwägungen eine wichtige Rolle, z. B. bei der Entscheidung zwischen einvernehmlicher Beendigung durch Aufhebungsvertrag oder einseitiger Beendigung durch Kündigung.

Auch nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gibt es rechtlich kritische Situationen, so z. B. bei der Erstellung eines Arbeitszeugnisses oder der Geltendmachung von Überstunden.

Während des Seminars haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und gezielte Fragestellungen einzubringen.

Zum Thema

Im Arbeitsrecht gibt es viele verschiedene Rechtsquellen, die in einem bestimmten Über- und Unterordnungsverhältnis zueinander stehen. Neben den materiellen Gesetzen (z. B. BGB, HGB, Kündigungsschutzgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Bundesurlaubsgesetz) wird das Arbeitsrecht mangels entsprechender gesetzlicher Regelung (z. B. Arbeitnehmerhaftung, Ausschlussfristen, Fortbildungsvereinbarungen) durch die Rechtsprechung, allen voran des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts, geprägt.

In den verschiedenen Stadien des Arbeitsverhältnisses – von der Einstellung bis zur Beendigung und über die Beendigung hinaus – gibt es diverse Fehlerquellen, die es zu vermeiden gilt. So müssen vor allem bei Kündigungssachverhalten zum Beispiel verschiedene Fristen oder auch Formvorschriften beachtet werden. Mit der Kenntnis und richtigen Anwendung der einschlägigen Vorschriften sowie der Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung können folgenschwere Fehler vermieden werden. 

Zielsetzung

Der Teilnehmer ist nach dem Seminar in der Lage,

- risikobehaftete Situationen im Arbeitsverhältnis zu erkennen- mit den einschlägigen Vorschriften umzugehen- rechtlich einfach gelagerte Sachverhalte selbst zu bearbeiten

SG-Seminar-Nr.: 5261816

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