Gefährdungsbeurteilung im Bereich elektrischer Anlagen und Betriebsmittel - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Grundlagen zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen Betriebliche Organisation und Arbeitsschutz Verankerung der Gefährdungsbeurteilungsthematik in Regelwerken EU-Rahmenrichtlinien Arbeitsschutz Arbeitsschutzgesetz diverse Verordnungen wie beispielsweise Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung oder Arbeitsstättenverordnung Technische Regel für Betriebssicherheit 1111 "Gefährdungsbeurteilung" Integration der Anforderungen aus verschiedenen Quellen durch Betrachtung als "ganzheitliches Arbeitssystem" Definition des Begriffs "Arbeitssystem" Beurteilung einzelner Gefährdungen und deren Wechselwirkungen Ziele von Gefährdungsbeurteilungen Schutzziel "Sicheres Arbeiten für Beschäftigte" Schutzziel "Prüffristenermittlung für Geräte und Anlagen" Besondere Gefährdungen im Bereich der Elektrotechnik Körperdurchströmungen Lichtbogenbildung Elektrische und magneti sche Felder Statische Elektrizität   Verfahren und Vorgehensweisen zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen Verantwortliche und beteiligte Personen Orginär zuständiger disziplinarischer Vorgesetzter Interdisziplinäre Arbeitsgruppe zur ganzheitlichen Betrachtung der verschiedenen                   Gefährdungen bei einer Tätigkeit bzw. an einem Arbeitsplatz Erstellung einer Gesamtgefährdungsbeurteilung beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher   Firmen  Erstellung bzw. Auswahl eines geeigneten Gefährdungskatalogs Nutzung bestehender Gefährdungskataloge (z.B. Bauna, BG, RCI oder TRBS 1112) Erstellung eigener Gefährdungskataloge Verfahren zur Gefährdungsbewertung Abschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Eintrittsschwere mit Hilfe von Risikomatrizen Sinnvolle Skalierung von Matrizen und Umgang mit Bewertungsspielräumen Rangfolge von Maßnahmen zur Gefährdungsreduzierung Substitution von Gefahrenquellen Technische Maßnahmen Organisatorische Maßnahmen Persönliche Maßnahmen   Erstellung und praktische Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen Bildung von sinnvollen Tätigkeits- oder Anlagen-Gruppen Intelligente Gruppierung verschafft Überblick und vermeidet unnötige Arbeit Gefährdungsgruppen für elektrische Geräte Gefährdungsgruppen für elektrische Anlagen Gefährdungsbeurteilungen für Tätigkeitsbereich Varianten der "äußeren Form" von Gefährdungsbeurteilungen Vor - und Nachteile des Typs "Papier und Kugelschreiber" Vor - und Nachteile des Typs "Standard-Software" (Word, Excel) Vor - und Nachteile des Typs "spezielle Software" Dokumentation, Überprüfungsrhythmen und Versionsverwaltung Möglichkeiten der Dokumentation und Bereitstellung Turnusmäßige bzw. anlassbezogene Kontrolle Vorhaltung "alter Versionen"   Zum Thema Der Begriff Gefährdungsbeurteilung ist seit einigen Jahren in alle Munde. Dahinter steht die Verpflichtung des Arbeitgebers für die Beschäftigten sichere Arbeitsverhältnisse mit geringstmöglichen Restrisiken zu schaffen. Der Gesetzgeber beschreibt aus seiner Sicht erforderliche Schutzziele, die der Arbeitgeber auf seine konkreten betrieblichen Verhältnisse übertragen muss. Alle Unternehmen müssen sich nun mit der Thematik auseinandersetzen und die Tätigkeiten der Beschäftigten sowie der den Beschäftigten zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel und jeweiligen Arbeitsumgebungen auf ihr Gefährdungspotential hin bewerten. Anschließend müssen die Vorgesetzten gefährdungsmindernde Maßnahmen umsetzen, diese auf Wirksamkeit überprüfen und den gesamten Prozess in geeigneter Weise dokumentieren. Es ist für Unternehmen mit relativ viel Aufwand verbunden, für alle Tätigkeiten und Anlagenarten belastbare Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen und aktuell zu halten. Daher ist es sinnvoll, dieses Thema strukturiert und ganzheitlich abzuarbeiten, um mit vertretbarem Aufwand ein gutes Ergebnis zu erzielen. Zielsetzung Das Seminar strukturiert die Thematik Gefährdungsbeurteilung im Bereich elektrischer Anlagen und Betriebsmittel. Es bietet praktische Ansätze, um insbesondere verschiedene Tätigkeiten und Anlagen aber auch Geräte sinnvoll in Kategorien ähnlicher Gefährdung zusammen zu fassen und gemeinsam zu beurteilen. Dazu werden einige praktische Verfahren anhand von Beispielen vorgestellt. Dadurch werden die Teilnehmer in ihrer betrieblichen Praxis unterstützt, ihr tägliches Handeln an den neuen Vorgaben des staatlichen Arbeitsschutzes zu messen und so in der Lage sind festzustellen, ob sie sicher und vorausschauend arbeiten.

Termine und Orte

Datum Preis
Essen, DE
08.12.2020 Jetzt buchen ›
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SG-Seminar-Nr.: 5261747

Termine

  • 08.12.2020

    Essen, DE

  • 22.04.2021

    Essen, DE

  • 02.11.2021

    Essen, DE

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