Fertigung elektrischer Maschinen (E-Motoren) - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Im modernen Elektromaschinenbau kommt eine für den Laien unüberblickbare Vielfalt unterschiedlicher Materialien, Fertigungsverfahren und Prozessen zur Anwendung. Diese Vielfalt ist nicht nur der großen Anzahl unterschiedlicher Elektromotorenkonzepte und -Bauformen geschuldet. Auch Aspekte wie der Grad der Automatisierung, Flexibilität, Skalierbarkeit auf hohe Stückzahlen und nicht zuletzt die gewünschten Motoreigenschaften (z. B. Wirkungsgrad) haben einen großen Einfluss auf die Eignung des jeweiligen Verfahrens.  Die grundlegende Idee des Seminars ist es, anhand der verschiedenen E-Motorbauformen und -topologien, die jeweils geeigneten Fertigungsverfahren zu erläutern. Hier wird auch, passend zum jeweiligen Fertigungsprozess, auf die Materialien des Elektromaschinenbaus eingegangen. Dazu gehören beispielsweise Elektroblech, diverse Isolationsmaterialien, Magnete und Kupferdraht. Zum praktischen Bezug des Seminars gehört, dass die behandelten Materialien als Exponat vorliegen und vom Kursteilnehmer zu Begutachtung in die Hand genommen werden können. So lassen sich beispielweise die Unterschiede verschiedener Elektroblechstärken und deren Einfluss auf die Bearbeitbarkeit praktisch erfahren. Inhaltlich wird eine Trennung in Rotor- und Statorfertigung vollzogen, da sich diese bis auf die Herstellung des Blechpaketes erheblich unterscheiden. Bei der Rotorfertigung bietet sich weiter eine Unterteilung in permanentmagneterregte Synchronmaschine und Asynchronmaschine an. Beispiele aus der Praxis (Exponate und Videos) vertiefen das theoretisch erlernte. Besonderes Augenmerk wird auf den Einfluss der Fertigungsprozesse auf die Motoreigenschaften (z. B. Wirkungsgrad) gelegt. Ergänzend werden Bezugsquellen und Firmen genannt.   Zum Thema Für den interessierten Fachmann ist es oft schwierig, einen Überblick über die verschiedenen Materialien, Verfahren und Prozesse im Elektromaschienebau zu erhalten. Aufgrund der mannigfaltigen Anforderungen und Rahmenbedingungen wie Grad der Automatisierung, Produktionsstückzahlen, Flexibilität, Skalierbarkeit und nicht zuletzt die gewünschten Motoreigenschaften existieren in der Praxis eine Vielfalt unterschiedlicher Prozesse und Verfahren. Um ein für das jeweilige Projekt optimalen Fertigungsprozess auszuwählen, ist ein interdisziplinärer Ansatz notwendig. Trotz dieser ausgeprägten gegenseitigen Beeinflussung von Entwicklungs- und Fertigungsprozess wird es in der Praxis oft versäumt, dies frühzeitig im Produktentstehungsprozess zu berücksichtigen. Dies führt oft zu suboptimalen Ergebnissen, da notwendige Änderungen zu einem späten Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess hohe Kosten verursachen oder teilweise nicht mehr umsetzbar sind.  Zielsetzung Die unterschiedlichen Fertigungsverfahren für Elektromotoren werden vorgestellt. Der Teilnehmer ist nach dem Seminar in der Lage, je nach Rahmenbedingungen und Anforderungen (wie z. B. Produktionsstückzahlen oder spezielle Motoreigenschaften) das passende Fertigungsverfahren auszuwählen. Weitergehend erfährt der Teilnehmer, welche Rahmenbedingungen bei der Auslegung und Konstruktion des Elektromotors berücksichtigt werden müssen, um den Einsatz einen speziellen Fertigungsverfahren zu ermöglichen.  

Termine und Orte

Datum Preis
Essen, DE
30.09.2020 Jetzt buchen ›

SG-Seminar-Nr.: 5511179

Termine

  • 30.09.2020

    Essen, DE

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