Dimensionierung von Lehren - Seminar / Kurs von Q-DAS GmbH

Inhalte

Das Zusammenwirken und die Wechselbeziehungen von Maß-, Form- und Lageabweichungen an den geometrischen Merkmalen der Bauteile bestimmen die Bauteilfunktion und die Fügbarkeit der Teile in der Montage. Dem wurde in den Normen zur Geometrischen Produktspezifikation und -prüfung (GPS-Normen) durch die Tolerierungsaspekte Unabhängigkeitsprinzip, Hüllbedingung, Maximum-Material-Bedingung und Minimum-Material-Bedingung für den Zusammen­hang zwischen Größenmaß, Form, Richtung und Ort Rechnung getragen.Der Einsatz von Lehren zur Prüfung der Einhaltung der Hüll­bedingung sowie der Maximum-Material-Bedingung unmittel­bar in der Fertigung ist oft einfacher und sicherer als die mess­technische Erfassung der Paarungsgeometrie mit Koordinaten­messgeräten. Maßliches Prüfen durch Lehren ist "vorweg­genommene Montage" und sichert die vollständige Austausch­barkeit der Bauteile. Voraussetzung ist, dass der attributive Prüfprozess "Lehren" geeignet und qualitätsfähig ist.

Lernziele

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer mit den Grundlagen der Gestaltung, Bemaßung und Tolerierung von Lehren zur Prüfung von Passmaßen sowie von Funktionslehren zur Prüfung von maßabhängigen Form- und Lageabweichungen auf der Grundlage der aktuellen GPS-Normen vertraut zu machen. Gab es bis 2017 mit der DIN 7150-2 eine ausschließlich nationale Sicht auf die Dimensionierung und Gestaltung von Lehren für Größenmaße, ist mit der DIN EN ISO 1938-1 nun eine internationale Norm bereitgestellt worden. Die Neuerungen dieser Norm für die Lehrengestaltung werden im Seminar vorgestellt.Die Teilnehmer sollen befähigt werden, aus der Bemaßung und Tolerierung die Lehrenkontur und die Lehrenmaße abzuleiten. Anhand der im Seminar vorgestellten Berechnungsgleichungen und zahl­reicher Tolerierungsbeispiele werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, die Zusammenhänge bei der funktions- und montage­orien­tierten Werkstückprüfung mittels Lehren kon­struktiv und prüftechno­logisch im Unter­nehmen umzusetzen.Der Teilnehmer erlangt Grundkenntnisse, den attributiven Prüf­prozess "Lehren" zu analysieren und anhand anerkannter doku­mentierter Verfahren die Eignung dieses Prüfprozesses nachzuweisen.

Zielgruppen

Mitarbeiter, die Lehren zur Werkstückprüfung konstruieren, berech­nen, einsetzen und metrologisch überwachen müssen.

Termine und Orte

Datum Uhrzeit Dauer Preis
Weinheim (Bergstraße), DE
07.10.2020 - 08.10.2020 08:00 - 16:00 Uhr 8 h Jetzt buchen ›

SG-Seminar-Nr.: 5213832

Anbieter-Seminar-Nr.: 012-FMT

Termine

  • 07.10.2020 - 08.10.2020

    Weinheim (Bergstraße), DE

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