Brandschutz in Hochhäusern & Gebäuden der GK5 - Seminar / Kurs von design security forum AG

mit Klaus Tönnes

Inhalte

Information:Die Muster-Hochhaus-Richtlinie von 2007 berücksichtigt die Erfahrungen und Entwicklungen aus zwei Jahrzehnten Hochhausbau und Gebäudetechnik. Diese Regelung wird im Baurecht durch ihre Flexibilität als kleine Revolution betrachtet, da sie Planungsvielfalt ermöglicht. Im Jahr 2012 wurde die MHHR mit kleinen Änderungen von der Bundesbauministerkonferenz bestätigt.Durch das Hochhaus-Inferno im Juni 2017 in London stand auch dieses Regelwerk besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Europäisch betrachtet war Deutschland auf dem richtigen Weg. Für Neubauten und Bestandsbauten, bei denen der Bestand nicht anwendbar ist, gilt die MHHR als Planungsgrundlage. Obwohl die Richtlinie so konzipiert wurde, dass sie bei gleichbleibenden Sicherheitsstandards sowohl auf neue Gebäude als auch auf Bestandsgebäude anwendbar ist, halten sich einzelne Bundesländer Alternativlösungen vor.In Zukunft werden die Sanierung und Modernisierung von Bestandshochhäusern im Fokus stehen. Darunter werden auch Gebäude sein, die ursprünglich der GK 5 zugeordnet wurden, heute aber baurechtlich als Hochhaus gelten. In diesem Fall ist eine professionelle Bestandsaufnahme notwendig.

Inhalt:

  • Philosophie der Rechtsgrundlage MHHR: Entwicklung, Anwendbarkeit, Erfahrungen, Brandereignisse
  • Geänderte Varianten für Hochhäuser (< 60 m) in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern
  • Bestandsgebäude – Was tun?
  • Bestandsanalyse und Risikobetrachtung
  • Schnittpunkte sogenannter Kleiner Hochhäuser zur GK 5: Regelbau oder Sonderbau
  • Fallbeispiele und Lösungsansätze
  • TGA – Abschottungen in der GK5 und MHHR
  • Besondere Brandschutzanforderungen für Lüftungsanlagen in Hochhäusern & Gebäuden der GK5
  • Revisionsöffnungsverschlüsse für TGA – Installationsschächte
  • Klappen für Abströmschächte in Rauchschutz-Druck-Anlagen (RDA)

Mit Brandversuch durch die Firma Stöbich in der Mittagspause

 

HAUPTREFERENT

Klaus TönnesBrandoberamtsrat a.D. anerkannter Sachverständiger Feuerwehr für vorbeugenden Brandschutz – HLFS, 1974–2015 Brandoberamtsrat vorbeugenden Brandschutz der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main, 2007–2015 Landesfeuerwehrverband Hessen, Vorsitzender Fachausschuss vorbeugenden Brandschutz,2007–2015 AkH-Mitglied Prüfungsausschuss für Prüfsachverständige Brandschutz, seit 2015 freiberuflich tätig

WEITERE REFERENTEN

Hanau:

Lutz MüllerPRIORIT AG, Baulicher Brandschutz im Hochbau

Edwin StöwesandHapuflam GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter, Maschinenbauingenieur

Seevetal:

Jörg AlbertsPRIORIT AG, Baulicher Brandschutz im Hochbau

Edwin StöwesandHapuflam GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter, Maschinenbauingenieur

Lernziele

Mithilfe des Seminars soll es Ihnen gelingen, Lösungen für Einzelfälle zu entwickeln. Dabei gilt die Maxime: Brandschutz ja, aber: „Was viele Jahre Unrecht war, muss nicht in Zukunft Unrecht bleiben!“

Zielgruppen

Die Tagung richtet sich an alle Planungs- und Ingenieurbüros, Technische Leiter, Brandschutz-, Sicherheits-, Umwelt- und Abfallbeauftragte, Behördenvertreter, Facility Manager, Brandschutzbehörden, Arbeitsschutzbeauftragte und sonstige Interessenten.

SG-Seminar-Nr.: 1494363

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