Ausbildung FachreferentIN Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau 4 Module über 10 Tage - Seminar / Kurs von VDI Fortbildungszentrum

Eine Standardausbildung zum Sicherheitstechniker existiert gegenwärtig nicht. Diese Lücke schließt der VDI durch die Ausbildung zum Fachreferent/in Sicherheitstechnik im Maschinenbau

Inhalte

Ausbildung mit Zertifikatsabschluss VDI zur Fachreferentin / zum Fachreferenten Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau Eine Standardausbildung zum Sicherheitstechniker existiert gegenwärtig nicht. Diese Lücke schließt der VDI durch die Ausbildung zum Fachreferent/in Sicherheitstechnik im Maschinenbau.

Thema und Herausforderung: Die EU - Maschinenrichtlinie Die EU - Maschinenrichtlinie fordert die technisch sichere Auslegung von Maschinen und Anlagen als zwingende Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Die Umsetzung ist national und daraus folgend in den Betrieben zu leisten, gemäß dem Produktsicherheitsgesetz. Basierend auf einer Risikobeurteilung müssen mechanische und steuerungstechnische Schutzmaßnahmen in die Maschine integriert werden, die effektiv sind und dem Stand der Technik entsprechen. Gleichzeitig dürfen Sie den Betrieb der Maschine/Anlage nicht behindern oder verteuern. Die Sicherheitstechnik hat sich im Maschinenbau, insbesondere in der Steuerungstechnik zu einem eigenen Fachbereich entwickelt, mit spezifischem Know-how. Doch eine Standardausbildung zum Sicherheitstechniker existiert gegenwärtig nicht. Diese Lücke schließt der VDI Südwest durch die Ausbildung zum Fachreferent/in Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau.

Dauer der Ausbildung: Zwei 2-tägige und zwei 3-tägige Module, die thematisch aufeinander aufbauen: Insgesamt also 10 Präsenztage, an folgenden Terminen: Frühjahrstermin: 19.-20.03.2020, 23.-24.04.2020, 06.-08.05.2020 und 13.-15.05.2020 Herbsttermin: 8.-9.10.2020, 15.-16.10.2020, 4.-6.11.2020, 18.-20.11.2020 Die Ausbildung kann innerhalb von sechs (max. zwölf Monaten) absolviert werden (Gesamtumfang 10 Ausbildungstage). Eine Zertifikatsprüfung am Ende des letzten Seminares dient als Leistungsnachweis.

Ihr Nutzen Nutzen und Ziele der Ausbildung sind das Know-how zu vermitteln, das für eine technisch sichere Auslegung von Maschinen und Anlagen erforderlich ist. Zu den Zielen gehören neben der sicheren Beherrschung der wesentlichen Abläufe der CE-Kennzeichnung, die Vermittlung von praktischem Methodenwissen bezüglich der Risikobeurteilung, sowie die Auswahl und Umsetzung von Schutzeinrichtungen und der Auslegung von sicherheitsbezogenen Steuerungen. Die Absolventen werden in die Lage versetzt, bestehende Anwendungen und Produkte nachträglich zu verbessern. Fokus ist der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Betriebsmittelkonstruktion von Betreibern solcher Maschinen und Anlagen.

Zielgruppen
  • Konstrukteure und Entwickler mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Elektrotechnik/Automatisierungstechnik, Mechatronik oder ähnlich)
  • Techniker Maschinenbau, Mechatronik oder Elektrotechnik
  • Personen mit vergleichbarer Qualifikation, erworben durch praktische Erfahrung und Weiterbildung
  • Mitarbeiter im Bereich CE-Koordination aus Herstellerunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus

Seminarprogramm
  • Modul 1: CE-Kennzeichnung im Maschinen- und Anlagenbau
  • Modul 2: Risikobeurteilung in der Praxis
  • Modul 3: Funktionale Sicherheit von Steuerungen für Maschinen und Anlagen
  • Modul 4: Sicherheitstechnik im Mschinen- und ANlagenbau sowie Abschlusstutorial und Zertifikatsprüfung

Im Seminarpreis enthalten
  • Seminarunterlagen
  • Teilnahmezertifikat
  • Verpflegung (Mittagessen, auch vegetarisch - diverse Pausensnacks und Kuchen - Getränke: Kaltgetränke, Kaffee, verschiedene Teesorten)

Ihre Referenten
  • Dipl.-Ing. Markus Boxleitner - Herr Boxleitner unterrichtet an der Hochschule Rosenheim im Studiengang Maschinenbau das Fach Maschinensicherheit. Sein Beratungsschwerpunkt liegt in der praktischen Umsetzung der EU-Richtlinien und der CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen.
  • Matthias Schulz - Herr Schulz ist seit 1995 Berater für CE-Kennzeichnung und Sicherheitstechnik im Maschinenbau. Er hat zahlreiche Gefahrenanalyse-/ Risikobeurteilungsprojekte in allen Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus durchgeführt; in der Serienherstellung wie auch bei Großanlagen. Er ist Autor diverser Fachpublikationen rund um die CE-Kennzeichnung und technische Dokumentation.
  • Dipl.-Ing. (FH) Tobias Mackh - Herr Mackh ist Applikationsingenieur im Bereich Funktionale Sicherheit. Er ist langjährig freiberuflicher Sachverständiger für Maschinensicherheit in zahlreichen Unternehmen. Dementsprechend bildet Herr Mackh mit starkem Praxisbezug aus.

Lernziele

Eine Standardausbildung zum Sicherheitstechniker existiert gegenwärtig nicht; Diese Lücke schließt der VDI durch die Ausbildung zum Fachreferent/in Sicherheitstechnik im Maschinenbau": Einordnung von Produkten in die Geltungsbereiche der EU-Richtlinien und Erarbeitung eines entsprechenden Maßnahmenplanes - Integration der relevanten Aufgaben in die Unternehmensabläufe, Koordination der Aktivitäten zu CE-Kennzeichnung - Durchführung und Dokumentation von Risikobeurteilungen - Auswahl und Auslegung von mechanischen Schutzeinrichtungen - Definition, Umsetzung und Verifikation von sicherheitsbezogenen Steuerungsfunktionen

Zielgruppen

Zielgruppen
  • Konstrukteure und Entwickler mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Elektrotechnik/Automatisierungstechnik, Mechatronik oder ähnlich)
  • Techniker Maschinenbau, Mechatronik oder Elektrotechnik
  • Personen mit vergleichbarer Qualifikation, erworben durch praktische Erfahrung und Weiterbildung
  • Mitarbeiter im Bereich CE-Koordination aus Herstellerunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus

SG-Seminar-Nr.: 5318220

Anbieter-Seminar-Nr.: 20256

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