Asset Manager/in (zert.) Intensiv-Lehrgang - Seminar / Kurs von BDEW Akademie

Inhalte

Der Intensiv-Lehrgang „Asset Manager/in (zert.)“ vermittelt Ihnen praxisorientierte Lösungswege und Handlungsempfehlungen für kaufmännische und technische Problemstellungen im aktuellen regulatorischen Umfeld.

Wählen Sie Ihren Wunschtermin:

1. bis 5. April 2019 in Dortmund

4. bis 8. November 2019 in Magdeburg

5 gute Gründe, dieses Seminar zu besuchen

  • Eigenständige Entscheidungsfindung bei Investitionen in Versorgungsunternehmen
  • Durch Prozessoptimierung beeinflussen Sie das Unternehmensergebnis positiv und tragen den Titel Asset Manager/in (zert.)
  • Sie erhalten Hinweise und Tipps zu den Investitionsarten, -prozessen und -effekten sowie -rechenverfahren für eine sichere Umsetzung in der Praxis
  • Sie bauen die internen Kompetenzen nachhaltig auf und müssen sich nicht auf Dritte verlassen
  • Sie erhalten konkrete Lösungswege und Handlungsempfehlungen für Ihren Arbeitsalltag

Referenten

  • Alexander Ottmann Alexander Ottmann Unternehmensberatung; Thema: Referent an allen Tagen
  • Sebastian Freier PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft; Thema: Referent an Tag 1, 3, 4 und 5

Programm

Montag, 04. November 2019

10.00 Uhr Lehrgangsbeginn und Vorstellung

Einführung in die Energiewirtschaft

10.15 Uhr

Einführung • Ausgangslage der Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber • Anforderungen der Gesellschafter an die Versorger/Netzbetreiber • Umfeld und Rahmenbedingungen (Energiewirtschaftsgesetz, Anreizregulierung, usw.) • Energie 2050 – Was kommt auf die Assets zu? Sebastian Freier

12.45 Uhr Mittagessen

Das 1x1 der Betriebswirtschaft

13.45 Uhr

Bilanzbegriffe anhand von Geschäftsvorfällen • Anlage- und Umlaufvermögen: Investitionen in Netze und Anlagen • Eigen- und Fremdkapital: Finanzierung von Investitionen • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV): ErgebnisauswirkungenBewertungsansätze • ... des Anlage- und Umlaufvermögens in der Bilanz • ... der Instandhaltungsmaßnahmen in der GuV Alexander Ottmann

15.30 Uhr Kaffeepause

15.45 Uhr

Bilanzkennzahlen für die Unternehmensbewertung • Praktisches Beispiel eines Best-Practice-Unternehmens • Berechnung wichtiger Bilanzkennzahlen

Praxis und Praxisrechnungen • Praktische Darstellung der Betriebswirtschaft anhand tatsächlicher Geschäftsprozesse – Zum Mitmachen! Alexander Ottmann

17.15 Uhr Ende des ersten Lehrgangtages/im Anschluss gemeinsames Abendessen – Netzwerken & Kontakte knüpfen

Dienstag, 05. November 2019

9.30 Uhr Beginn des zweiten Lehrgangtages

Referent des 2. Tages: Alexander Ottmann

Investitionsrechnung im Asset Management

Grundkenntnisse erwerben und aufbauen • Was ist eine Investition? Begriffsbestimmung und Abgrenzung • Abgrenzung verschiedener Investitionsarten • Auswirkungen von Investitionen

Investitionsarten und Investitionsprozess • Erneuerungs-, Ersatz-, Erhaltungs- und Erweiterungsinvestition • Der Investitionsprozess – Von der Idee bis zur Umsetzung • Investition vs. Instandhaltungsaufwand

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr

Entscheidungsgrundlage: Statische Investitionsrechenverfahren • Kostenvergleichsrechnung • Rentabilitätsrechnung • Amortisationsrechnung

Entscheidungsgrundlage: Dynamische Investitionsrechenverfahren • Kapitalwertmethode • Interne Zinsfußmethode • Annuitätenmethode

12.45 Uhr Mittagsessen

13.45 Uhr

Einflussfaktoren erkennen, Einsatzmöglichkeiten nutzen • Kapitalbindung und die Auswirkungen für das Unternehmen • Contracting und Anlagenbetreibermodelle

Leitfaden für die Bearbeitung einer kompletten Investitionsentscheidung • Berechnungen anhand branchenspezifischer Praxisbeispiel

15.30 Uhr Kaffeepause

15.45 Uhr

Berechnung von Beispielen aus der Versorgungsbranche

17.00 Uhr Ende des zweiten Lehrgangtages

Mittwoch, 06. November 2019

8.30 Uhr Beginn des dritten Lehrgangtages

Asset Management für Versorgungsunternehmen und Regulierung (1. Teil)

Ziele und Bewirtschaftung der Assets durch das Asset Management • Ziele der Versorgungsunternehmen je nach Tätigkeitsbereich und Struktur • Von der Strategie (Ziele) zum Management (Umsetzung) • Assets als zentrales Erfolgselement erkennen und „richtig“ bewirtschaften • Integration der verschiedenen Unternehmensperspektiven • Unterschied zwischen Asset Owner, Asset Manager und Asset Service • Asset Management als ganzheitliche Entscheidungsbasis Sebastian Freier

9.30 Uhr

Strategien und Gestaltungsansätze im Asset Management (Open Space) • Gesamtsystem Asset Management mit: – Zielen, Strategien und Gestaltungselementen – Marktverhalten und Existenzgrund Alexander Ottmann

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr

Strategien und Gestaltungsansätze im Asset Management (Fortsetzung) • Umwelt und Umfeldeinflüss • Rückkopplungen im System • Aufgabenzuordnung für Asset Management und Asset Service Alexander Ottmann

12.30 Uhr Mittagessen

13.30 Uhr

Datengrundlagen für ein modernes Asset Management • Aufstellung von (Tätigkeits-)Bilanz und GuV inkl. Verrechnungspreise als wesentliche Grundlage • Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) im Asset Management • Notwendige Datengrundlagen • Praxisbeispiel zu Benchmarks als Vergleichs- und Optimierungshilfe Sebastian Freier

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr

Instandhaltungsstrategien – 1. Teil • Vorgehensweise zur Analyse und Definition anlagenspezifische Instandhaltungsstrategien • Abgrenzung der Strategien: – Reaktive Instandhaltung – Geplante Instandhaltung – Zustandsorientierte Instandhaltung – Risikobasierte Instandhaltung • Anforderungen an die Netz- und Anlagenstrukturen • Anforderungen an das Auftragsabwicklungssystem • Praxisbeispiel einer Balanced Scorecard im Netzbetrieb Alexander Ottmann

17.00 Uhr Ende des dritten Lehrgangtages/im Anschluss gemeinsames Abendessen – Netzwerken & Kontakte knüpfen

Donnerstag, 07. November 2019

8.30 Uhr Beginn des vierten Lehrgangtages

Asset Management für Versorgungsunternehmen und Regulierung (2. Teil)

Instandhaltungsstrategien – 2. Teil • Fallstudie: Zuordnen einzelner Instandhaltungsstrategien basierend auf dem Anlagenzustand und der Risikoposition des Betriebsmittels • Praktische Beispiele der Anlagensegmentierung nach: – Strategiekriterien – Ausfall- und Personenrisiko • Praxis: Strukturierung von Mittelspannungsnetzen in Segmente Alexander Ottmann

9.30 Uhr

Praxisteil: Anforderungen an die Organisation • Organisatorische Gestaltung eines Asset Managements im Versorgungsunternehmen nach Unternehmensgröße Alexander Ottmann und Sebastian Freier

10.30 Uhr Kaffeepause

10.50 Uhr

Praxisteil: Anforderungen an die Organisation (Fortsetzung) • Versorgungssparten – Praktische Fallstudie am eigenen Unternehmen: – Aktuelle Struktur – Benchmark mit anderen Versorgern – Ansatzpunkte für Veränderungen – Der Asset Manager als Impulsgeber • Praxisteil: Organisation Alexander Ottmann und Sebastian Freier

12.00 Uhr Mittagessen

13.00 Uhr

Besonderheiten im regulierten Umfeld • Hintergründe der Anreizregulierung und Auswirkung auf die Bewirtschaftung der Assets • Wirtschaftlichkeitsberechnung im regulierten Umfeld • Aktivierungspolitik als Teil der Asset-Strategie • Auswirkung der neuen ARegV auf die Asset-Strategie und das Asset Management Sebastian Freier

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr

Ersatzteilmanagement und Einkauf • Material- und Ersatzteilanalyse (ABCAnalyse) sowie Materialkostensenkung • Lieferantenbewertung und Entwicklung • Lagerung von Ersatzteilen, z.B. Konsignationslager Alexander Ottmann

15.30 Uhr

Fallstudie, der Asset Manager in der Praxis • Ermittlung einer optimalen Investitionsstrategie für einen Muster-Stromnetzbetreiber im Rahmen der Erstellung eines Investitionsplans • Auf welche Schwierigkeiten stoßen Sie? Sebastian Freier

17.00 Uhr Ende des vierten Seminartages

Freitag, 08. November 2019

Prüfung des Lehrgangs Asset Manager/in (zert.)

8.30 Uhr

Ausarbeitung Gruppenarbeit (Fallstudie)

10.00 Uhr

Präsentation der Gruppenarbeiten und Bewertung der Teilnehmer Sebastian Freier und Alexander Ottmann

11.00 Uhr Kaffeepause

11.30 Uhr

Schriftliche Prüfung (Klausur)

13.00 Uhr Ende des Lehrgangs und anschließendes Mittagessen

Lernziele

Die Anforderungen an die Unternehmen der Versorgungswirtschaft unterliegen teils deutlichen Änderungen. Eine wesentliche Konstante sind dabei die hohen Fixkosten für die leitungsgebundene Infrastruktur und die teilweise sehr langen betrieblichen Nutzungsdauern. Versorgungsunternehmen sind daher gezwungen, ihre Organisation und ihre Prozesse anzupassen und zu optimieren. Abläufe müssen dynamischer und kosteneffizienter gestaltet werden.

Gerade auch vor dem Kostendruck der Regulierung kommt der integrierten Bewirtschaftung der Assets (Netze) eine große Bedeutung zu. Das Asset Management ist dabei mehr als nur der klassische Netzbetrieb der Vergangenheit. Um die Versorgungssicherheit auch in Zeiten rückgängiger Budgets absichern zu können, müssen Unternehmen die Assets kostenbewusst bewirtschaften und dabei die Randbedingungen kennen bzw. definieren.

Programmschwerpunkte

  • Darstellung von Umfeld und Hintergrund der Versorgungsunternehmen
  • Welches Aufgabenfeld sollte der integrierte Asset Manager bearbeiten?
  • Ziele, Strategien und Gestaltungselemente im Asset Management
  • Betriebswirtschaftliche Auswirkungen von Investitionen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
  • Abgrenzung von Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Investitionsentscheidungen in Netzen und Anlagen wirtschaftlich treffen
  • Strategien in der Instandhaltung
  • Ersatzteilmanagement in der Versorgungswirtschaft
  • Besonderheiten der Regulierung im Gas- und Stromnetz
  • Praktische Übungen zur Anwendung und Vertiefung

Zielgruppen

Mitarbeiter von Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern sowie deren Partner und Dienstleister aus den Bereichen: Asset Management, Netz,  Technik, Instandhaltung, dem strategischen Controlling, aus zentralen Organisationseinheiten sowie alle Neu- oder Quereinsteiger, die zukünftig in diesen Bereichen Verantwortung übernehmen werden.

SG-Seminar-Nr.: 5279186

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