Asset Management: Modul Grundlagen für Versorgungsunternehmen - Seminar / Kurs von BDEW Akademie

Inhalte

Das Seminar stellt die Grundlagen und wesentlichen Stellgrößen des Asset Managements vor und bietet Lösungen zur Sicherung der Versorgungssicherheit.

5 gute Gründe, dieses Seminar zu besuchen

• Sie erhalten einen Überblick zu den Zielen, Strategien und Gestaltungsansätzen des Asset Managements für Energieversorger • Erfahren Sie alle Datengrundlagen für ein modernes Asset Management • Optimieren Sie Ihre Prozesse, Dienstleistungen und Kosten • Treffen Sie fundierte Entscheidungen bei Investitionen • Lernen Sie von den zahlreichen Praxisfällen anderer Versorgungsbetriebe

Referenten

  • Alexander Ottmann Alexander Ottmann Unternehmensberatung; Thema: Asset Management: Modul Grundlagen für Versorgungsunternehmen
  • Sebastian Freier PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft; Thema: Asset Management: Modul Grundlagen für Versorgungsunternehmen

Programm

Dienstag, 01. September 2020

9.30 Uhr

Asset Management bei Versorgungsunternehmen

  • Grundsätzliche Herausforderungen der Versorgungsunternehmen
  • Ziel der Versorgungsunternehmen Bewirtschaftung der Assets durch Asset Management (AM)
  • Der Asset Manager im Unternehmensumfeld des Energieversorgers und von Querverbundunternehmen

Der Asset Manager im Unternehmensumfeld, interaktiv

  • Ziele, Strategien und Gestaltungsansätze im AM

Von der Strategie zum Controlling

  • Von der Strategie (Ziele) zum Management (Umsetzung)
  • Die Anlagenstrategien
  • Anforderungen an die Netz- und Anlagenstrukturen
  • Anforderungen an das Auftragsabwicklungssystem
  • Praxisbeispiel einer Balanced Scorecard Netzbetrieb
  • Energiewirtschaft-Praxis, Fallstudie: Entwicklung der Elemente, Ziele und Strategien in der Versorgungsbranche
  • Gliederung des Asset Managements nach Gesichtspunkten von Strategie, Owner und Service

Anlagenstrategien, Anforderungen an Anlagen und Netzstrukturen

  • Vorgehensweise zur Analyse und Definition anlagenspezifischer Instandhaltungsstrategien – Abgrenzung der Strategien: – Reaktive Instandhaltung – Geplante Instandhaltung – Zustandsorientierte Instandhaltung – Risikobasierte Instandhaltung
  • Praktische Beispiele

Datengrundlage, Bilanz, GuV und Zuordnungen für ein modernes AM

  • Aufstellung von (Tätigkeits-)Bilanz und GuV inkl. Verrechnungspreise als wesentliche Grundlage
  • Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) im AM
  • Notwendige Datengrundlagen
  • Praxisbeispiel zu Benchmarks als Vergleichs- und Optimierungshilfe

17.00 Uhr Ende des Seminartages/anschließend gemeinsames Abendessen – Netzwerken & Kontakte knüpfen

Mittwoch, 02. September 2020

8.30 Uhr

Anforderungen an die Organisation, interaktiv

  • Organisatorische Gestaltung eines Asset Managements im Versorgungsunternehmen nach: − Unternehmensgröße − Versorgungssparten – Praktische Fallstudie am eigenen Unternehmen: - Aktuelle Struktur - Benchmark mit anderen Versorgern - Ansatzpunkte für Veränderungen - Der Asset Manager als Impulsgeber

Entscheidungsfindung im AM

  • Investitions- und Instandhaltungsentscheidungen
  • Statische und finanzmathematische Methoden zur Investitionsbewertung
  • Sensitivitätsanalysen und Grenzwertbetrachtungen bei Investitionsprojekten im Asset Management
  • Prämissen und Ergebnisdiskussionen
  • Fallstudie: Ermittlung des optimalen Erneuerungszeitpunktes der elektrischen Leittechnik unter wirtschaftlichen Bewertungskriterien

Besonderheiten im regulierten Umfeld

  • Hintergründe der Anreizregulierung und Auswirkung auf die Bewirtschaftung der Assets
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung im regulierten Umfeld
  • Aktivierungspolitik als Teil der Asset–Strategie
  • Auswirkung der neuen ARegV auf die AssetStrategie und das Asset Management

Ersatzteil-Management

  • Ersatzteil-Strategien
  • Ersatzteil-Management
  • Lieferanten-Management

15.00 Uhr Ende des Seminartages

Lernziele

Die Anforderungen an die Unternehmen der Versorgungswirtschaft unterliegen teils deutlichen Änderungen. Eine wesentliche Konstante sind dabei die hohen Fixkosten für die leitungsgebundene Infrastruktur und die teilweise sehr langen betrieblichen Nutzungsdauern. Versorgungsunternehmen sind daher gezwungen, ihre Organisation und ihre Prozesse anzupassen und zu optimieren. Abläufe müssen dynamischer und kosteneffizienter gestaltet werden.

Gerade auch vor dem Kostendruck der Regulierung kommt der integrierten Bewirtschaftung der Assets (Netze) eine hohe Bedeutung zu. Das Asset Management ist dabei mehr als nur der klassische Netzbetrieb der Vergangenheit. Um die Versorgungssicherheit auch in Zeiten rückgängiger Budgets absichern zu können, müssen Unternehmen die Assets kostenbewusst bewirtschaften und dabei die Randbedingungen kennen bzw. definieren.

Dabei soll das Seminar die Grundlagen und wesentlichen Stellgrößen des Asset Managements vorstellen. An praxisnahen Beispielen anderer Versorgungsbetriebe werden die Komplexität der Einflussgrößen und die Bandbreite möglicher Lösungen skizziert. So werden z.B. die zustandsorientierte und die risikobasierte Instandhaltungsstrategie erläutert und die Einsatzbedingungen abgegrenzt. Die notwendige Anlagensegmentierung der Assets anhand von Risiko oder Zustand werden aus strategischer Sicht dargestellt.

Zielgruppen

Leitende und handelnde Mitarbeiter aus den Bereichen Asset Management, Netz, Technik, Instandhaltung, dem strategischen Controlling, aus zentralen Organisationseinheiten sowie alle Neu- oder Quereinsteiger, die zukünftig in diesen Bereichen Verantwortung übernehmen werden

SG-Seminar-Nr.: 5444449

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