Anzeigepflichten bei Steuergestaltungen - Seminar / Kurs von BeckAkademie Seminare

Tax Compliance auf neuem Höhepunkt: Nationale und internationale Meldepflichten

Inhalte

Transparenz in allen „Ecken“

  • Die DAC 6 Richtlinie
  • §§ 138d-f AO-E
  • Andere nationale Regelungen

DAC 6: Was muss gemeldet werden?

  • Der weitreichende Begriff der „Gestaltung“ (individuelle und modellhafte Gestaltungen, Transaktionen, Einmalberatungen)
  • Ausschließliche Meldepflicht von „aggressiven“ Gestaltungsmodellen und die Realität
  • Grenzüberschreitend gleich grenzüberschreitend? Auf welche Kriterien es ankommt
  • Anwendungs- und Abgrenzungsfälle

DAC 6 – Fokus „Intermediär“: Wer muss melden?

  • Persönliche Meldepflicht
  • Konflikte mit Verschwiegenheitspflichten und Standesrecht
  • „Relevant taxpayer“: Übergang der Anzeigepflicht auf den Nutzer (Unternehmen/Steuerzahler)
  • Mehr als ein Intermediär, was nun?

DAC 6 – Fristen: Wann muss gemeldet werden?

  • Umsetzung in nationales Recht und Anwendungsfrist
  • Austausch der EU-Mitgliedstaaten
  • Brennpunkt: Pflicht zur Nachmeldung bereits implementierter melderelevanter Gestaltungen
  • Exkurs: (Planungs-)Sicherheit im Nachmeldefall

DAC 6 – Kennzeichen: Ein autonomes System meldepflichtiger Kriterien

  • Das Konzept der „Hallmarks“
  • Auswirkung und Bedeutung des „Main benefit“-Tests
  • Spezifische Kennzeichen (grenzüberschreitende Transaktionen, AIA, Transfer Pricing, verbundene Unternehmen)

DAC 6 – Primär betroffene Branchen

  • Banken, Versicherungen, Asset Management
  • Old Economy
  • New Economy; Fin-, Insure- und andere Techs

Meldepflichten für nationale Gestaltungen: § 138d-f AO-E

  • Regelungsinhalt der Entwürfe
  • Abgrenzung und Überschneidung
  • Überbordende Reichweite und Verstoß gegen Bestimmtheitsgrundsatz

Die Meldung: So muss gemeldet werden!

  • Inhalt und Prozess
  • Abstrakte und sensible Daten
  • Informationsaustausch und Zugriff

6,5 Zeitstunden nach § 15 FAO

Lernziele

Mit der Änderung der EU-Amtshilfe-RL (DAC 6-Richtlinie) wurde auf europäischer Ebene eine Offenlegungspflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen eingeführt. „Intermediäre“, wie Steuerberater, Banken oder Versicherungen, sowie Steuerpflichtige müssen zukünftig bestimmte grenzüberschreitende Gestaltungen anzeigen. Eine Meldung muss zwar erst in 2020 erfolgen, übersehen wird allerdings, dass die Meldepflicht bereits für Steuergestaltungen gilt, welche seit Juni 2018 implementiert wurden. Zeitgleich bereitet Deutschland eine Meldepflicht für rein nationale Gestaltungen vor (§ 138d-f AO-E), die deutlich von den europäischen Vorgaben abweicht und darüber hinausgeht.

Welche Sachverhalte müssen wann offengelegt werden und welche Informationen sind zu übermitteln? Wer muss als Intermediär offenlegen und kann die Anzeigepflicht auf das Unternehmen übergehen? Das Seminar beantwortet diese Fragen, gibt einen Überblick zu den Neuregelungen und zeigt auf, wie sich Berater, Unternehmen und Banken zukünftig „compliant“ verhalten können.

Zielgruppen

Fachanwälte für Steuerrecht, Rechtsanwälte im Transaktionsgeschäft, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Leiter und Mitarbeiter von Steuerabteilungen, Banken, Versicherungen

SG-Seminar-Nr.: 5277585

Anbieter-Seminar-Nr.: 0651

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