Aktive Sicherheit und automatisiertes Fahren – IEDAS - Seminar / Kurs von Haus der Technik e.V.

Inhalte

Agile Entwicklungsmethoden und virtuelle Sicherheitsnachweise sowie Kriterien der Homologation und der Zertifizierung: Entwicklungsprozesse um kurzfristige funktionale Anpassungen umzusetzen und die hierfür erforderlichen Nachweisverfahren für Zulassungsbehörden und Verbraucherschutzorganisationen unterliegen der Veränderung.

Rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen im globalen Umfeld: Die Bedingungen zur internationalen Erhebung von Daten, der Zulassung von automatisierten Fahrfunktionen, die Trends weltweiter Verbraucherschutzanforderungen und versicherungsrechtlicher Aspekte wirken sich auf die Leitplanken der Entwicklung aus.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz werden Fragen der Erklärbarkeit der Entscheidungen oder Trainingsmethoden für seltene Ereignisse eine Rolle spielen. Damit geht auch die Herausforderung einher, dass für derartige Algorithmen ein Sicherheitsnachweis aufzuzeigen ist.

Der Fahrer im Automatisierten Umfeld, seine Akzeptanz von Assistenz und Automatisierung, deren Beeinflussung von Fahrerkompetenzen und die Modellierung der Leistungsfähigkeit für Vorhersagen sind genauso Gegenstand der Diskussion wie die Maßnahmen von Städten und Regionen zur Förderung der Integration hochautomatisierter Fahrzeuge im Verkehr. 

 

Zum Thema

The automation of the task of driving, the continually increasing transfer of vehicle control tasks from driver to the vehicle and the associated changing roles of man and machine are key contemporary issues in the development of future transport systems. Highly or fully automated driving functions should offer the driver the relief from the primary task of controlling the vehicle and enable his attention to be turned to other matters. This goes hand in hand with the reduction of the risk of accidents and an increase in traffic safety. The mobility of tomorrow on the whole will be markedly changed by the introduction of automated driving.In order to meet these goals, there are still a number of hurdles to be overcome. The need exists for harmonisation, standardisation and an in depth exchange of information for all involved parties – scientific, regulatory, insurance law and manufacturing.For example, when observing the road user in the context of automated driving, the focus is placed less upon physical limits, and rather on cognitive characteristics, the ability to perceive and react. Accident research still delivers valuable results, however in addition to this retrospective approach, the additional element of prospective analysis must also be incorporated. The focal points described here distinguish themselves by means of both a non-competitive nature and the powerful need for the interconnectedness of the affected and involved parties. * * * * * * * * * * Die Automatisierung der Fahraufgabe, die immer stärkere Übernahme von Fahrzeug-Führungsaufgaben durch das Regelsystem und die damit verbundene Rollenveränderung von Mensch und Maschine gehören zu den aktuellen Top-Themen in der Entwicklung zukünftiger Transportsysteme.

Der Fahrer soll entlastet und beim hoch- oder vollautomatisierten Fahren in die Lage versetzt werden, sich während der Fahrt mit anderen Dingen als der primären Fahraufgabe zu beschäftigen. Dies soll einhergehen mit der Reduzierung des Risikos von Unfällen und einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Mobilität von morgen wird sich durch das automatisierte Fahren in Summe stark verändern.Zur Erreichung dieser Ziele sind aber noch einige Hürden zu bewältigen. Es besteht Bedarf an Harmonisierung, Standardisierung und Vernetzung aller Beteiligter auf wissenschaftlicher, gesetzgebender, versicherungsrechtlicher und herstellender Seite.So wird zum Beispiel der Verkehrsteilnehmer weniger bzgl. seiner physikalischen Belastbarkeit betrachtet, sondern es finden seine kognitiven Eigenschaften, die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeiten Berücksichtigung. Nach wie vor liefert auch die Unfallforschung wertvolle Ergebnisse, jedoch muss hierzu die retrospektive durch eine prospektive Analyse ergänzt werden. Entsprechende Schwerpunkte zeichnen sich durch den vorwettbewerblichen Charakter und die starke Notwendigkeit von Vernetzung und Standardisierung aus.

 

Zielsetzung

Dieser Expertendialog möchte einen wesentlichen Beitrag zu einer bestmöglichen Vernetzung und Standardisierung im vorwettbewerblichen Charakter des autonomen Fahrens leisten. Im Unterschied zu anderen Tagungen liegt eine starke Betonung auf dem Dialog: kurze Fachbeiträge mit ausreichend Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch. Die Besetzung des Fachbeirats belegt den interdisziplinären Charakter, der sich auch in den ausgewählten Beiträgen widerspiegelt.

 

SG-Seminar-Nr.: 5346363

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