Praxisorientierter Lehrgang für Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen - Lehrgang von Austrian Standards plus GmbH

Modul1: 20. -23. Jänner 2015, Modul 2/3: 25. - 27. Februar 2015

Vortrag mit zahlreichen, integrierten Übungen. Diese dienen der praktischen Erprobung der vorher vermittelten Lehrinhalte. Die einzelnen Übungsblöcke (Rechenbeispiele unter aktiver Beteiligung der Teilnehmer) sind über den Lehrgang verteilt.

Inhalte

Gute Kenntnisse im Fachgebiet Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen werden für den Praktiker immer wichtiger. Einerseits steigt die Zahl von Schwingungsquellen stetig an, andererseits besteht für manche moderne Bauwerke, insbesondere wenn sie hoch und schlank sind, eine erhöhte Schwingungsanfälligkeit. Im Umfeld von Eisenbahnneu- bzw. -erweiterungsbauten hat der Erschütterungsschutz maßgeblich an Bedeutung gewonnen.

 

Bereits im Jahr 1997 wurde mit einer Verschärfung der Erdbebennorm ÖNORM B 4015 begonnen. Erdbeben, die den Ereignissen im Jahr 1976 in Friaul vergleichbar sind, werden mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später in den Erdbebenzonen 3 und 4 in Österreich (zusammen etwa 20 % der Fläche des Bundesgebietes) auftreten. Der Wissensstand betreffend die Erdbebensicherheit ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen. Für Europa wurde die Erdbebennorm Eurocode 8 erarbeitet, die seit 2009 in Österreich anzuwenden ist.

 

Wesentlich ist auch die Frage der Erdbebensicherheit wichtiger bestehender Bauwerke, die während und nach einem Erdbeben funktionstüchtig bleiben müssen, wie z. B. Spitäler, wichtige Verkehrswege/Brücken, Bauwerke von Einsatzorganisationen, Versorgungseinrichtungen sowie öffentliche Bauwerke mit größeren Menschenansammlungen (Schulen, Versammlungs- und Veranstaltungseinrichtungen). Es besteht für die kommenden Jahrzehnte ein deutlicher Handlungsbedarf für die Ermittlung des Erdbebenwiderstandes derartiger Bauwerke, gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Erdbebensicherheit zu treffen.

Lernziele

 Nach erfolgreicher Absolvierung der Lehrveranstaltung verstehen die Teilnehmer die Grundprinzipien der Baudynamik und des Erdbebeningenieurwesens. Sie sind in der Lage, durch entsprechende Bauwerksplanung und Berechnung die auftretenden dynamischen Belastungen innerhalb von zulässigen Grenzen zu halten.

Darüber hinaus ist es ihnen möglich, die Anfälligkeit bestehender Bauwerke auf Erdbeben zu beurteilen. Entsprechend der jeweiligen Bedeutung des Bauwerks sowie der Gefährdung durch dynamische Einwirkungen können sie eine angemessene dynamische Berechnung und Bemessung durchführen.

Zielgruppen

  • Zivilingenieure und -techniker sowie Ingenieurkonsulenten für Hochbau und Bauwesen
  • Technische Büros und Planer
  • Bauunternehmer/Bauherren
  • Interessensvertretungen

SG-Seminar-Nr.: 1375480

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