Ausbildung zu zertifizierten fachkundigen Datenschutzbeauftragten - Lehrgang von Ulmer Akademie für Datenschutz und IT-Sicherheit udis

Die Datenschutz-Ausbildung nach dem Ulmer Modell

Inhalte

    Informationstechnik und Persönlichkeitsrecht

    Datenschutz und IT-Sicherheit    Der "bürokratische" Datenschutz    Datenschutz im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit    Informationelles Selbstbestimmungsrecht    Umgehungsmöglichkeiten für das informationelle Selbstbestimmungsrecht: Datenbankabfragen; Erstellen von Persönlichkeitsbildern; Rasterverfahren; Aufheben der Anonymität von Personen; Leistungs-, Bewegungs- und Kommunikationsprofile    Die sieben Aspekte des Datenschutzes    Datenschutz als Marketing-Faktor    Technische und organisatorische Maßnahmen des Datenschutzes

Datenschutzrecht

    Verfassungsrechtliche Grundlagen    Grundrecht auf Datenschutz    Begriffsbestimmungen im BDSG    Auftragsdatenverarbeitung und Outsourcing    Einwilligung als Rechtsgrundlage    Landesdatenschutz- und bereichsspezifische Gesetze    Datenschutz bei Tele-, Medien- und Telekommunikationsdiensten    Betroffenenrechte    Arbeitsrecht und Arbeitnehmerdatenschutz    Aufgaben und Rechtsstellung der internen und externen Kontrollinstanzen    Datenschutz in Vertragsverhältnissen    Computer- und Datenschutzkriminalität    Grenzüberschreitender Datenschutz    EU-Richtlinien

IT-Sicherheit

    Probleme automatisierter Informationsverarbeitung    Verläßlichkeit und Beherrschbarkeit    Sicherheit im "klassischen Rechenzentrum"    §9 BDSG    Sicherheit bei Dezentralisierung und Vernetzung    duale und mehrseitige Sicherheit    strukturiertes semantisches Modell der IT-Sicherheit    Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Rechtsverbindlichkeit Zurechenbarkeit als Ziele dualer Sicherheit    symmetrische und asymmetrische Verschlüsselungsverfahren    Anwendungen wie digitale Signatur, Trust Center (Zertifizierungsinstanzen, Recovery Center)    aktive und passive Sicherheitsmaßnahmen    Grundfunktionen sicherer IT-Systeme und ihre Implementierung (Authentisierung, Autorisierung, Rechtekontrolle, Protokollierung, Fehlerüberbrückung, Überwachung)

Praxis des Datenschutzes

    Tätigkeitsfelder von internen und externen Datenschutzbeauftragten    Die ersten 100 Tage als Datenschutzbeauftragter    Honorar- und Besoldungsfragen der Datenschutzbeauftragten    Firewall-Konzepte    Risikomanagement    Betriebswirtschaftliches Basiswissen für Datenschutzbeauftragte    Attack-Tree-Modell gegen intelligente Angreifer    Erstellen von Datenschutz- und Datensicherheitskonzepten    Umsetzung der Vorgaben der Datenschutzgesetzgebung in die Praxis    Rhetorik und Öffentlichkeitsarbeit für Datenschutzbeauftragte    LiveHacking-Workshop: IT-Sicherheit in der Praxis

Lernziele

   

Ausgehend von Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland definiert das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als Zweck des Datenschutzes "den einzelnen davor zu schützen, daß er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird". Diesem Zweck dienen alle Gesetze, Verordnungen und Vereinbarungen, die beschreiben und festlegen, in welchem Rahmen moderne Datenverarbeitung und Kommunikation geschehen darf und kann.    Eine der Vorschriften des BDSG regelt die Bestellung von Datenschutzbeauftragten in Unternehmen und lässt diesen einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag zukommen: Bei einer Stelle, die personenbezogene Daten speichert, verarbeitet und übermittelt, haben die Datenschutzbeauftragten die Wahrung des Persönlichkeitsrechts sicherzustellen. Sie sind dabei an Weisungen anderer nicht gebunden.    Jeder Betrieb, der personenbezogene Daten automatisch verarbeitet (z.B. Lohnbuchhaltung mit Personalcomputer) und hierbei zehn Personen oder mehr ständig in der Regel beschäftigt, hat einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Das Gesetz verlangt von ihm die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit.

    Für bestimmte Stellen des Bundes und zunehmend auch für öffentliche Stellen in den Bundesländern wird ebenfalls die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verlangt. Dazu gehören Einrichtungen im Sozialbereich, Krankenhäuser und zunehmend auch Behörden der Länder, Kreise und Gemeinden.

    Nach einem Beschluß des Landgerichts Ulm üben Datenschutzbeauftragte einen eigenständigen Beruf aus. Sie müssen als Computerfachleute über ein entsprechendes Problembewußtsein verfügen, die Vorschriften der Datenschutzgesetzgebung des Bundes und der Länder und alle anderen, den Datenschutz betreffenden Rechtsvorschriften anwenden können, sowie über ausreichende Kenntnisse der betrieblichen Organisation verfügen.    Das Seminar wendet sich deshalb auch an DV-Fachleute und Praktiker der automatischen Datenverarbeitung mit entsprechender Berufserfahrung.

Zielgruppen

  • Interne und externe Datenschutzbeauftragte
  • Personen, welche eine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte (intern oder extern) anstreben
  • DV-Fachleute und Praktiker der automatischen Datenverarbeitung

SG-Seminar-Nr.: 1464051

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