Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Sinne von § 29a BImSchG - Kongress / Konferenz von VdS Schadenverhütung GmbH

Inhalte

Sachverständige im Sinne von § 29a BImSchG werden auf Grundlage von § 29b BImSchG von den zuständigen Landesbehörden (bekanntgebende Stellen) nach den Vorgaben der 41. BImSchV bekannt gegeben. Gemäß § 17 Abs. 1 Nr. 7b der 41. BImSchV sind die bekannt gegebenen Sachverständigen dazu verpflichtet, alle zwei Jahre an einer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) autorisierten Veranstaltung für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Die Sachverständigen sind dazu verpflichtet, den zuständigen Behörden über jede durchgeführte Prüfung einen Bericht nach behördlichen Vorgaben vorzulegen, in dem eine Zusammenfassung der bei der jeweiligen Prüfung festgestellten bedeutsamen Mängel sowie eine Zusammenfassung der grundlegenden Folgerungen für die Verbesserung der Anlagensicherheit, einschließlich Störfallvorsorge, enthalten ist. Diese Erfahrungsberichte werden ausgewertet und bilden die Grundlage für die Konzeption der Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch der Sachverständigen. Über die Teilnahme am Meinungs- und Erfahrungsaustausch erhält jeder Teilnehmer am Ende der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 50 begrenzt. Die Teilnehmerliste wird dem BMU nach dem jeweiligen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zugeleitet.

Inhalt

  • Brandschäden in galvanotechnischen Anlagen
    • Risikosituation und Gefahrenquellen
    • Anlagentechnischer und vorbeugender Brandschutz
    • Erfahrungsberichte aus diversen Brandschäden
  • Auswertung der Erfahrungsberichte der Sachverständigen nach § 29b BImSchG
    • Erkenntnisse der Kommission für Anlagensicherheit (KAS) aus den Erfahrungsberichten der nach § 29b BImSchG bekanntgegebenen Sachverständigen
    • Aussagekraft vorliegender Berichte, Mängelschwerpunkte: Biogasanlagen
    • Erkenntnisse aus den Prüfberichten und Konsequenzen
  • Aktuelle Themen im Störfallrecht
    • Vorhandensein gefährlicher Stoffe
    • Eingriffe Unbefugter – Cybersecurity und Drohnen
    • Update TA Abstand
  • Abfalleinstufung sowie Ausbreitungsrechnung nach der novellierten Störfall-Verordnung
    • Einstufung von Abfällen nach der novellierten Störfall-Verordnung
      • Die Zeit nach dem KAS-25-Leitfaden
      • Anwendung der CLP-VO und der TRGS 201
      • Der NRW-Leitfaden
    • Die geänderte VDI 3783 Blatt 1, Anpassung an das Lagrange-Modell
      • Das Partikelmodell
      • Neue Rahmenbedingungen
      • Vergleich der Ergebnisse: neue – alte Richtlinie
  • Alarme im PLS – im Störungsfall ist weniger mehr
    • Der Operator in der Leitwarte – auch nur ein Mensch
    • Alarmmanagement – nicht alle Alarme sind gleich wichtig
    • der Störungsfall – eine echte Herausforderung
    • Störfallszenarien als Basis für ein anwendergerechtes Alarmmanagement
    • Gezielte Informationen für Verantwortliche und Einsatzkräfte
  • Optimierung einer bestehenden Löschwasserrückhalteanlage an einem Industriestandort
    • Vorgehensweise zur Bemessung einer industriellen Löschwasserrückhalteanlage unter Anwendung der VdS 2557 und unter Berücksichtigung weiterer Rahmenbedingungen
    • Optimierung der technischen Einrichtungen zum Ableiten und zur Rückhaltung von Löschwasser im Rahmen eines Projekts am Standort Burghausen
  • Der Beitrag von Sachverständigen zur Umsetzung sicherheitstechnischer Regelwerke am Beispiel der TRAS 120 – Biogasanlagen
    • Das regelwerkkonforme Betreiben von Biogasanlagen stellt hohe Anforderungen an die Betreiber. Die zuständigen Behörden überwachen zahlreiche bestehende Biogasanlagen, die noch nicht der TRAS 120 entsprechen. Oft werden Prüfungen durch Sachverständige im Sinne von § 29a BImSchG gefordert, um sicherheitsrelevante Defizite zu identifizieren. Der Beitrag beleuchtet die Umsetzung der TRAS 120 aus Behördensicht.
  • Erfahrungen eines Sachverständigen nach § 29b BImSchG mit der TRAS 120
    • Die Anwendung der TRAS 120 wird in einzelnen Bundesländern unterschiedlich vollzogen
    • Der Autor/Referent wird in Bayern sowohl zur Einbindung der TRAS 120 in den Genehmigungs­prozess, als auch in der Praxis zur Überprüfung von deren Umsetzung beauftragt
    • Es werden kritische Punkte bei der Formulierung von Auflagenvorschlägen als auch bei der Einforderung des Standes der Sicherheitstechnik bzw. Technik bei der Überprüfung vor Ort aufgezeigt

Zielgruppen

Diese Veranstaltung richtet sich gemäß dem Leitfaden KAS-37 an

  •     nach § 29b BImSchG bekanntgegebene Sachverständige,
  •     Störfall- und Immissionsschutzbeauftragte,
  •     Prüfbeauftragte zugelassener Stellen gem. § 37 ProdSG,
  •     Aufsichtspersonen der gesetzlichen Unfallversicherungen,
  •     sonstige Gutachter im sicherheitstechnischen Bereich,
  •     Überwachungs- und Genehmigungsbehörden
  •     Mitglieder der Kommission für Anlagensicherheit (KAS) und ihrer Gremien sowie
  •     andere interessierte Fachleute.

Termine und Orte

Datum Uhrzeit Dauer Preis
Köln, DE
30.06.2021 09:00 - 17:30 Uhr 8.5 h Jetzt buchen ›

SG-Seminar-Nr.: 5398538

Termine

  • 30.06.2021

    Köln, DE

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