21. Kölner Abfalltage - Kongress / Konferenz von Wolters Kluwer Deutschland GmbH

Neuer Kampf um Abfall - wer gewinnt, wer verliert?

Inhalte

Die Kölner Abfalltage begehen in diesem Jahr ihr 21-jähriges Bestehen. Sie haben seit 1991 jeweils wechselnde aktuelle Themen der Abfallwirtschaft aufgegriffen. Die Entwicklung der Abfallwirtschaft von der Abfallbeseitigung zur Abfallverwertung und weiter zu den Sekundärrohstoffen aus Abfällen bis zu deren Abfallende legt es nahe, auch den Schwerpunkt der Veranstaltung zu verlagern. Die unter ihrem Namen „Kölner Abfalltage“ bekanntgewordene Veranstaltung widmet sich 2012 der Verantwortung in der „Wertstoffwirtschaft“ und wird aufgrund der Novellierung des Abfallrechts dazu beitragen, den Entwurf des KrWG daraufhin zu prüfen, inwieweit die gesetzlichen Vorschriften den Ansprüchen der Industrie an Rohstoffe genügen. Denn es geht dabei nicht um die Entsorgung von Abfällen in industriellen Prozessen mit den Auswirkungen der Dispersion von gebrauchsbedingten Schadstoffen auf Mensch und Umwelt, sondern um die Herstellung von Sekundärrohstoffen mit dem Qualitätsanspruch, Primärrohstoffe zu ersetzen und damit zugleich dem ökologischen Ressourcen- und Klimaschutz zu dienen. Dazu sind die Beiträge namhafter Referenten vorgesehen und ausreichend Zeit zu deren Diskussion durch die Teilnehmer.

 

Themen

 

  • Zum europäischen Abfallrecht (Karl Friedrich Falkenberg)
  • Zum Kreislaufwirtschaftsgesetz und Wertstoffgesetz aus rechtlicher Sicht (Rechtsanwalt Dr. Alexander Schink)
  • Zum Kreislaufwirtschaftsgesetz und zum Wertstoffgesetz aus Sicht des Landes Nordrhein-Westfalen (Johannes Remmel)
  • Daseinsvorsorge durch die Kommunen (Prof. Dr. Thomas Mann)
  • Mehr Leistung durch private oder kommunale Entsorger? (Kerstin Abraham, Burkhard Landers)
  • Einschätzung aus wettbewerbsrechtlicher Sicht auf nationaler und auf europäischer Ebene (Vertreter der 4. Beschlussabteilung des Bundeskartellamts, Rechtsanwalt Dr. Alexander Rinne)
  • Erweiterung der Produktverantwortung (Dr. Jürgen Bruder)
  • Wertstoffsammlung, Ausdehnung der Produktverantwortung auf stoffgleiche Nichtverpackungen (Dr. Siegfried Kreibe)
  • Zukünftige Abstimmung zwischen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern und dualen Systemen bei der LVP-Erfassung (Dr. Fritz Flanderka)
  • Der Wertstoffhof als Rückkonsumcenter – Das System SuperDrecksKëscht®, Modell Luxembourg (Christian Behmel)
  • Umweltschutz und Ressourcenschonung am Beispiel mineralischer Abfälle: Aus Sicht des Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerialrätin Dr. Christel Wies), Aus Sicht der Baustoffindustrie (Dr. -Ing. Jörg Demmisch)

SG-Seminar-Nr.: 1464497

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