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Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

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Artenschutz in der Eingriffsregelung - Neuer Umgang mit besonders und streng geschützten Arten in der Planung öffentlicher und privater Vorhaben - Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V. Workshop

Eigene Erfahrungen und Probleme der Teilnehmer bilden einen wichtigen Schwerpunkt des Workshops. Es besteht die Möglichkeit der intensiven Diskussion von aktuellen Fallbeispielen aus den verschiedenen Akteursgruppen.

 

 

Workshop-Inhalte

An Beispielen der Bauleitplanung sowie der Objektplanung (Windkraft; bergbauliche und infrastrukturelle Projekte) werden Theorie und Praxis der Regelungsumsetzung aus der Sicht betroffener Dritter (Kommunen, Vollzugsbehörden, Unternehmer, Planer) behandelt.

Seminarinhalte:

15. Oktober 2009

09:30 Uhr    Rechtliche Grundlagenmit Beispielen der Umsetzung in der Praxis
-    Welche Arten unterliegen dem besonderen Artenschutz?
-    Wissensstand über besonders und streng geschützte Pflanzen und Tiere
-    Nationales Recht
-    Inhalte §§ 42, 43 (4) und 62 BNatSchG
-    Was bewirken die Regelungen des § 19 (3) BNatSchG?
-    Europäisches Recht
-    Relevanz der Anhang IV-Arten und der Anhang I-Vogelarten für das Thema
-    Relevanz der Inhalte der Artikel 12, 13 und 16 FFH-RL sowie der Art. 5, 7 und 9 VS-RL für das Thema
-    Was ist "absichtliches Handeln", was nicht?
-    Bisherige Abarbeitung artenschutzrechtlicher Themen in der Vorhabenszulassung
-    Urteil EuGH vom Januar 2006 – Vertragsverletzungen
-    Beispiele für die Umsetzung des Urteils - Leitfäden und Arbeitshilfen
-    (voraussichtliche) Inhalte der BNatSchG-Novelle
-    Beispiele von Konflikten aus der Praxis

11.00 Uhr    Kaffeepause

12:15 Uhr    Mittagspause

13:00 Uhr    Prüfinhalte – Musterantrag zum Artenschutz
-    Objekt – Eingriffsort – Wirkraum
-    Auswahl relevanter geschützter Arten
-    Konfliktanalyse (Empfindlichkeiten / Wirkintensitäten)
-    Prognose des Grades der Störungen und Schädigungen
-    Maßstab für die "Erheblichkeit" von Beeinträchtigungen
-    Vermeidung und Minimierung – Vorhabensoptimierung
-    Bedeutung vorgezogener Kompensationsmaßnahmen
-    Ausnahme- bzw. Befreiungstatbestände
-    Unterschiede "altes" (gültiges) und "neues" BNatSchG

14:30 Uhr    Neuer Artenschutz – Probleme aus der Praxis
-    Beispiele öffentlicher und privater Vorhaben aus dem Teilnehmerkreis
-    Beispiele der Referenten (Windkraft, Rohstoffgewinnung, Infrastruktur) – Bündelung der Hauptproblemfelder

15:30 Uhr    Kaffeepause

15:45 Uhr    Neuer Artenschutz – Lösungsansätze
-    Negative und positive Handlungsansätze – praktische Vorgehensweise
-    Erstellung eines Musterantrags anhand der diskutierten Verfahrenselemente
-    Unterschiede und Gemeinsamkeiten öffentlicher und privater Vorhaben bzgl. der Lösungswege

16:45 Uhr    Ende der Veranstaltung

Kosten Seminarhotel: bitte beim Anbieter erfragen Kosten Verpflegung: bitte beim Anbieter erfragen

Lernziele

Für die Verfahren der Objekt- aber auch der Bauleitplanung führt dies zum Erfordernis umfangreicherer artenschutzfachlicher Fachbeiträge und ggf. Ausnahmen und Befreiungen.

Zielgruppen

 Kommunen, Vollzugsbehörden, Unternehmer, Planer, Vorhabensträger der Städte, Kreise und Gemeinden

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und –tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

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