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1. Krise eines Unternehmens – typische Alarmsignale erkennen und recherchieren
Vor der Insolvenz des Unternehmens steht "die Krise". Woran kann man das eigentlich erkennen, dass eine Firma in der Krise ist, evtl. sogar auf eine Insolvenz zusteuert?
Eine Checkliste zeigt die typischen Alarmsignale auf und gibt Hinweise, wie und wo man zu den einzelnen Merkmalen konkrete Informationen recherchieren kann.
2. Sanierung zur Insolvenzvermeidung
In der Krise werden in aller Regel Sanierungsmaßnahmen ergriffen, bei Großunternehmen auch unter Zuhilfenahme der Politik (staatliche Bürgschaften usw. ).
Typische Maßnahmen, aber auch ihre rechtlichen Grenzen werden erläutert. Um nicht den Wettbewerb zu verzerren, bedarf es beispielsweise ab einer gewissen Größenordnung des Einverständnisses der EU-Kommission. Nicht selten werden staatliche Beihilfen von dort abgelehnt und müssen dann ggf. rückgängig gemacht werden.
3. Insolvenzantrag
In bestimmten Fällen ist die Geschäftsführung gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen. Seit einer bedeutsamen Gesetzesreform im Jahre 2008 sind auch die Gesellschafter einer GmbH in einigen Konstellationen in dieser Pflicht. Wann muss eigentlich wer den Antrag stellen? Wie wird er gestellt und wer ist dann zuständig? Welche Folgen hat es, wenn der Insolvenzantrag nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig gestellt wird?
Seit 1999 darf im Vorfeld einer Insolvenz ein Antrag gestellt werden. Das krisengeschüttelte Unternehmen soll selbst die Möglichkeit erhalten, das Instrumetarium der Insolvenzordnung zu seinem Vorteil zu nutzen. Davon hat z. B. Arcandor Gebrauch gemacht.
4. Schwerpunkt: Die Akteure
In einem Schwerpunkt wird jeweils der Spot auf die Akteure gerichtet, die man im Insolvenzverfahren antrifft:
a) Insolvenzverwalter
Wie wird man eingentlich Insolvenzverwalter, wer tummelt sich in dieser von Außenstehenden häufig schwer durchschaubaren Szene? Nach welchen Kriterien wird der Verwalter für ein konkretes Verfahren ausgewähl? Wie wird ein Verwalter vergütet und wie sieht ein typisches Verwalterbüro aus?
b) Vorläufiger Insolvenzverwalter
c) Gutachter
d) Richter
Wie wird man eigentlich Insolvenzrichter? Welche Rolle kommt ihnen zu? Wie funktioniert die Aufsicht über Insolvenzverwalter?
e) Rechtspfleger
f) Gläubiger
Welche Möglichkeiten haben eigentlich die Gläubiger des insolventen Unternehmens, wo können sie noch mitbestimmen?
5. Ablauf des Insolvenzverfahrens
6. Schwerpunkt: Fallstudien
Aktuelle Insolvenzverfahren (z. B. Arcandor, Karmann, . .. ) werden "unter die Lupe genommen":
7. Praktische Übung: Interview
Der Referent, Dr. Volker Römermann ist Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter. Er ist seit 1999 Vorstandsvorsitzender des traditionsreichen Instituts für Insolvenzrecht, seit 1997 Lehrbeauftragter an verschiedenen deutschen Hochschulen, derzeit schwerpunktmäßig an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zum Thema Insolvenzrecht hat Dr. Römermann mehrere Bücher herausgegeben (u. a. seit 1999: Nerlich/Römermann, Insolvenzordnung, Verlag C. H. Beck) und zahlreiche Aufsätze und Urteilsbesprechungen verfasst. Nähere Informationen unter www. roemermann. com.
Vertraut werden mit dem Ablauf eines Insolvenzverfahrens und allen maßgeblichen Personen.
Unternehmer, Geschäftsführer, Gesellschafter.
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| 12.2.2010 | 1 Tag | — | ||
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| 12.2.2010 | , |
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| 12.2.2010 | , |