alle Kurse < Recht Kurse < Versicherungsrecht Kurse < Rentenversicherung Kurse < Kurs Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen
IKUD® Seminare bietet bereits seit Herbst 2006 eine praxisorientierte und durch die Deutsche Gesellschaft für interkulturelle Trainingsqualität e. V. (dgikt) geprüfte und zertifizierte Ausbildung zum interkulturellen Trainer/Coach" an. In einer sich globalisierenden Gesellschaft sind interkulturelle Qualifikationen der Schlüssel, um international erfolgreich zu agieren. Jede Handlung geschieht auf dem Hintergrund der eigenen Kultur. Um Führungskräfte, Expatriates, MitarbeiterInnen sowie internationale Teams in Unternehmen und Organisationen auf die dadurch entstehenden Aufgaben vorzubereiten, sind interkulturelle Trainings erwiesenermaßen wirksame Methoden, interkulturelle Handlungskompetenz zu vermitteln. Der Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern, Kunden und Kollegen wird so erleichtert, Missverständnisse werden vermieden und kulturelle Differenzen und Gemeinsamkeiten können nutzbar gemacht werden. Ein interkultureller Trainer/Coach sieht sich aufgrund dieses Hintergrundes einer immer stärker steigenden Nachfrage gegenüber. Diese Ausbildungssequenz vermittelt Ihnen die wesentlichen theoretischen und praktischen Kompetenzen für die Durchführung eigener Trainings und Coachings. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Angeboten, kommt hier der Entwicklung eines eigenen Programms bzw. Trainings besondere Bedeutung zu. Damit erlangen Sie gegenüber Ihren potentiellen Mitbewerbern einen wesentlichen Wettbewerbs-vorteil: Sie haben bereits verwertbare Materialien bzw. Programme, die Sie in eigener Durchführung anwenden können.
Modul 1: Kernkompetenzen (2 Tage) Qualifizierte Fort- und Weiterbildung bedeutet mehr als die Weitergabe von Informationen. Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess, der an die Verantwortlichen hohe Anforderungen stellt. Auf Grund der unterschiedlichen didaktischen Sozialisation der Zielgruppen stellt sich insbesondere für den interkulturellen Trainer die Frage nach der Wissensvermittlung. Demzufolge steht im Vordergrund die Aneignung von Grundlagen der effizienten Wissensvermittlung.
Trainingsgrundlagen der interkulturellen Didaktik:Hier lernen die Teilnehmer die Grundfertigkeiten eines Trainers mit den Besonderheiten für den interkulturellen Bereich. Dabei werden folgende relevante Inhalte vermittelt:- Überblick der wichtigsten Ansätze interkulturellen Trainings (Kulturstandards, Kulturdimension, kulturelle Orientierung, Lebensstile, Ergebnisse der Globe Study)- Instrumentarium eines interkulturellen Trainers- Didaktische Grundprinzipien der interkulturellen Kommunikation- Spezifische Themen (Durchführung von Kurzvorträgen)- Einübung der Praxis Modul 2: Transfer zur Anwendung (1 Tag) Im Verlauf des Moduls reflektieren die Lerner die gewonnenen Kenntnisse auf zwei Ebenen - als Teilnehmer und als Trainer. Durch die hier angewandte doppelte Perspektive wird der Lernprozess intensiviert. Im Mittelpunkt stehen folgende Themen:- Überblick über die einzelnen Methoden interkulturellen Trainings- Einführung in theoretische und praktische Grundlagen interkulturellen Trainings und der interkulturellen Kommunikation- Praktische Übungen zu einzelnen Methoden: u. a. Fragebogen, critical incidents, cultural assimilator, Fallmethode, Kommunikationsübungen, Simulation- Praktische Anleitung für die eigene Anwendung- Einsatz von unterschiedlichen Medien und MethodenDie Module 1 und 2 finden in einem Block statt, da die praktische Umsetzung des Gelernten in den Rahmen der theoretischen Ausführungen unmittelbar eingebunden wird. Modul 3: Design interkultureller Trainingsmodule (3 Tage) Das 3. Modul konzentriert sich auf die Entwicklung von Trainingsmodulen und -programmen für eigene Zielgruppen. Diese Gestaltungs- und Entwicklungskompetenz wird für Trainer, die in diesem Bereich arbeiten möchten, vorausgesetzt und wird mittlerweile häufig auch von MitarbeiterInnen im Rahmen ihrer Organisationen, Unternehmen oder Projekte erwartet. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit einer konzeptionellen Gestaltung solcher Kurse und Programme erforderlich. Sie lernen, wie Sie ein Training …- … mit realistischen Zielvorstellungen verknüpfen- … zielgruppen- und anforderungsgerecht gestalten- … mit kreativen und motivierenden Elementen verbinden- … ökonomisch und effizient umsetzten könnenZudem stehen folgende flankierende Aspekte auf der Agenda:- Einstieg in das Design interkultureller Trainings- Vorstellung von Prototypen interkultureller Trainingsmodule- Berücksichtigung unterschiedlicher Zielgruppen- Bereitstellung ausgewählter und bewährter TrainingsmaterialienIm Modul 3 werden individuell oder mit Partnern der gleichen Zielrichtung Ideen für Trainings, Kurse und Programme entwickelt und ausgearbeitet. Dabei erhalten Sie methodische Unterstützung im Besonderen in Bezug auf folgende Aufgaben:- Zielgruppen-Analyse- Analyse von Anforderungen, Kompetenzen und Lernzielen- Gestaltung und Organisation von Sequenzen einzelner Trainingsmodule- Auswahl und Entwicklung von Trainingsmethoden und Traininngsmaterialien- Möglichkeiten der Integration von E-Learning in das Programm- Programm-EvaluierungSie erhalten Trainingsmaterialien als Grundlage für die Entwicklung eigener Trainings sowie ein ausführlich ausgearbeitetes Handout mit den wesentlichen Kulturstandards der wichtigsten Regionen, eine Analyse anhand Kulturdimensionen sowie die wichtigsten Ergebnisse der internationalen GLOBE Study. Modul 4: Design von Trainingselementen (3 Tage) Das 4. Modul konzentriert sich insbesondere auf Simulationen, Rollenspiele und Fallmethoden. Rollenspiele und Simulationen gehören zu den effizientesten Methoden interkulturellen Trainings, seien sie kulturspezifisch oder kulturallgemein aufgebaut. Sie fördern affektive und behaviorale Wahrnehmung, indem sie Emotionen freisetzten und Verhaltensmuster trainieren. Das Modul 4 gliedert sich in zwei Blöcke: In der ersten Einheit geht es ausschließlich um die Vorstellung und Durchführung von Simulationen und Rollenspielen. Im zweiten Block hingegen steht die Entwicklung eigener Entwürfe im Vordergrund. Im Einzelnen werden folgende Inhalte vermittelt:Erster Block:Nach einer kurzen Einführung werden bekannte Simulationsspiele vorgestellt (Barnga, Bafa-Bafa, Modis & Trados, Clues & Challenges, Ecotonos sowie das von Prof. Flechsig entwickelte Fünf-Kulturen-Spiel). Durchgeführt werden ausgewählte Simulations- und Rollenspiele sowie Fallmethoden für interkulturelle Trainings. Neben den bekannten Simulationen (s. o. ), stellen wir darüber hinaus weitere bewährte Simulationen und Rollenspiele vor. Zweiter Block:Im Hinblick auf eigene Zielgruppen und Institutionen entwickeln die TeilnehmerInnen Entwürfe für Simulationen und Fallmethoden. Ausgewählte Fallmethoden, Simulationen und Übungen werden durchgeführt bzw. im Plenum bearbeitet. Die für die Durchführung der selbst entwickelten Simulationen nötigen didaktischen Methoden werden übersichtlich dargestellt. Auf einem Info-Tisch, der regelmäßig während der Ausbildung zur Verfügung steht, können zusätzliche theoretische und praktische Literaturhinweise und Übungsmaterialien eingesehen werden. Modul 5: Evaluierung und Zertifizierung (2 Tage) Im letzten Modul steht die Vorstellung der in der Ausbildung konzipierten Trainingsmodule auf dem Programm; die einzelnen Projektarbeiten werden von den TeilnehmerInnen vorgestellt. Daraufhin erfolgen Feedback und Auswertungshinweise sowie ein ausführliches Resümee. Weiterhin werden diverse Umsetzungsschritte und -strategien für die Praxis (Profil, Strategie, Innovation, Konzept, Marketing) erörtert. Zum Ende der Veranstaltung erfolgt eine Evaluierung (Ziele, Funktionen, Methoden, Ebenen) und die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat „Interkultureller Trainer der dgikt“.
Seminarinhalte:
Inhalte: Module der Ausbildung: Modul 1 und Modul 2 - Kernkompetenzen und Transfer zur Anwendung (Dauer: 3 Tage), Modul 3: Design interkultureller Trainingsmodule: Programmentwicklung (Dauer: 3 Tage), Modul 4: Materialentwicklung: Design von Trainingsmaterialien (insbesondere Simulationen und Fallmethode) (Dauer: 3 Tage), Modul 5: Evaluation, Zertifizierung (Dauer: 2 Tage). - Methoden: Wir legen besonderen Wert auf ein breites Spektrum an Methoden, da durch differenzierte Wissensvermittlung erfahrungsgemäß ein besserer Lernerfolg garantiert ist. - Extras: Neben einführenden und flankierenden Kurzvorträgen und intensiver, individueller Beratungen zu diesen Themen stehen auf einem Info-Tisch weitere Informationen sowie Publikationen zum Themenbereich bereit. Hier können Sie theoretische und praktische Literaturhinweise finden und Übungsmaterialien einsehen.
Förderung: Bildungsscheck, Bildungsprämie, Bildungsgutschein
Als interkultureller Trainer verfügen Sie am Ende der Ausbildung über einen professionellen Rahmen, welcher es Ihnen ermöglicht, qualitativ hochwertige Trainings eigenständig zu konzipieren und durchzuführen. Sie erlangen Methodensicherheit in Bezug auf Programmgestaltung, Materialauswahl sowie -entwicklung. Sie werden über sicheren Umgang im Hinblick auf den Einsatz grundlegender interkultureller Trainertechniken als auch über sichere Zeitplanung verfügen.
Unsere Ausbildung richtet sich an Personen, die als interner oder externer interkultureller Trainer, Coach oder Berater arbeiten oder dies tun möchten. Angesprochen sind zudem MitarbeiterInnen von Unternehmen und Organisationen bzw. Hochschulen, die thematisch mit interkulturellem Lernen betraut sind sowie Personen, die im Personalwesen arbeiten und ihre interkulturellen Fähigkeiten für Planungs- und Auswahlverfahren fördern möchten. Die Module sprechen auch Existenzgründer, Führungskräfte und alle weiteren Personen an, die sich auf dem Gebiet der interkulturellen Weiterbildung qualifizieren möchten.
Kundenbewertungen für IKUD Seminare