NLP und seine Geschichte
Die wesentlichen Prinzipien des NLP wurden erstmals von Richard Bandler (geb. 1950) und John Grinder (geb. 1939) definiert. Beide, der eine Student der Mathematik, Informationswissenschaften und Psychologie, der andere ein junger Linguistik-Professor, arbeiteten Anfang der 70er Jahre, im Umfeld der University of California, Santa Cruz (USA) zusammen.
Bandler und Grinder befassten sich intensiv mit der Frage: "Was ist der entscheidende Unterschied zwischen demjenigen (m/w), der nur kompetent ist, und demjenigen (m/w), der im gleichen Bereich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt?"
Aus vielerlei Gründen wählten sie drei Personen als Modelle aus, welche als ausgezeichnete Psychotherapeuten weltweit bekannt waren:
Bandler und Grinder untersuchten zunächst ihre Sprache, ihr nonverbales Verhalten und ihre mentalen Prozesse. Dabei entdeckten sie spezifische Muster, die standardisiert und gelehrt werden konnten. Im Zuge ihrer Forschungen nahmen die NLP-Begründer auch Bezug auf viele andere Disziplinen und Forschungsbereiche.
Was ist NLP?
Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) beschreibt - ausgehend von Erkenntnissen der modernen Systemtheorie, Linguistik, Neurophysiologie und Psychologie - die wesentlichen Prozesse, wie Menschen
Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und den Alltag erleben. Je nachdem, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken und fühlen und diese Gefühle bewerten, können Sie eine Situation als angenehm und wohltuend oder als schwierig und belastend erleben. Sie entscheiden den Blickwinkel, aus dem heraus Sie eine Situation wahrnehmen und bewerten.
Die Arbeit mit NLP macht bewusst, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst erschaffen. Auf dieser Grundlage entstanden in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von NLP-Handlungsmodellen.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Was ist der Nutzen?
Signifikant stärkere Analyse- und Reflexionsfähigkeit
Die Eigen- und Fremdwahrnehmung bei auftretenden Verhaltensphänomenen wird in besonderer Weise entwickelt und gestärkt.
Die Kontaktfähigkeit verbessert sich deutlich
Die gespürte und geteilte Empathie, in Verbindung mit einer neuen/anderen Kommunikationsfähigkeit, ermöglicht den Teilnehmern mehr Flexibilität in der internalen wie externalen Kommunikation. In Konfliktsituationen reagieren die NLP - Ausgebildeten souveräner. Sie haben mehr Handlungsalternativen und eine größere emotionale Stabilität.
Steigerung der verbalen Kompetenz
Die Teilnehmer profitieren, indem sie eine empathische sprachliche Klarheit und eine Zielorientiertheit erlangen. Sie können überzeugender und effektiver kommunizieren.
Sie entwickeln eine gelassene Haltung
Angstbesetzte Themen und Situationen werden “entmystifiziert“ und können sogar zu Kernstärken entwickelt werden, z. B. vor (großen) Gruppen zu sprechen, sich selbst zu präsentieren und zu verkaufen, mit „problembesetzten“ Menschen umzugehen, um nur einige Beispiele zu nennen. Verstärkend wirkt auch die Fähigkeit, Entspannungs- und Autosuggestionstechniken einzusetzen.
Sie entwickeln kreatives und lösungsorientiertes Denken
Probleme werden als Herausforderungen verstanden und mit kreativen Lösungsansätzen gemeistert.
Sie erreichen "leichter" Ihre Ziele
Aufgeschobene persönliche Ziele werden auf Sinnhaftigkeit (persönliche Ökologie) überprüft und aktiv angegangen oder verabschiedet. Durch das Erreichen wünschenswerter Ziele werden neue Möglichkeiten in beruflichen und privaten Lebenssituationen möglich.
Entwicklung zu einer balancierten Persönlichkeit
Die Teilnehmer arbeiten an ihren Werten, an beflügelnden Visionen und stellen den Glauben über sich und das Leben auf den Prüfstand. Durch diese Arbeit können Menschen ihr Leben balancieren und in ihm einen Sinn erkennen. Vergangene, aber immer noch belastende, negative Erfahrungen und Prägesituationen können schrittweise aufgelöst werden.
Selbstwert erhöhende Erfahrungen
Die Teilnehmer der NLP-Ausbildungen verbessern ihr Selbstmanagement. Sie entwickelten ein tragendes Selbstbewusstseins, eine stimmige Selbstsicherheit und eine kongruente Form der Selbstakzeptanz, vor allem in defizitär empfundenen Lebenssituationen.
Die Teilnehmer verbessern ihre zwischenmenschlichen Kompetenzen
Die Teilnehmer lernen besser mit den eigenen Emotionen und mit den Emotionen anderer Menschen umzugehen. Sie sind mehr und mehr in der Lage, liebevoller und akzeptierender zu sich selbst und den anderen Lebewesen zu sein. Sie haben ein Bild davon, was eine für sie passende verbindliche Nähe ist und wie eine situationsbezogene Abgrenzung sinnvoll wirkt.
Sie erlernen Selbstcoachingmethoden
Teilnehmer kommen leichter mit schwierigen Lebenssituationen zurecht, sie reagieren sozial kompetenter und emotional intelligenter und haben dadurch mehr sozialen Erfolg.
Die Ausbildunginhalte orientieren sich an den Anforderungen des DVNLP.
Coaching- und Kommunikationsmodelle
NLP-Grundannahmen
Die Grundannahmen (auch „Vorannahmen“ genannt) bilden die Basis der Arbeit mit NLP. Sie wurzeln in einem humanistischen Menschenbild und sind von der konstruktivistischen Philosophie geprägt. Menschen, die auf ihrem Gebiet außergewöhnliche Erfolge erzielen, haben die NLP-Grundannahmen verinnerlicht und leben diese.
Rapport (Empathie)
Tragfähige Beziehungen sind die Grundlage für eine erfolgreiche und professionelle Kommunikation in Verkauf und Führung. Gute Beziehungen entstehen, indem Rapport (empathischer Kontakt) hergestellt und über die gesamte Gesprächsdauer aufrechterhalten wird.
Ziele
Ziele entwickeln, Ziele klären, Ziele erreichen. Im NLP sind Ziele von grundlegender Bedeutung. Es ist für Menschen sehr wichtig zu wissen, was sie wollen. Mit Hilfe der so genannten Wohlgeformtheitsbedingungen (positive Formulierung, Erreichbarkeit, Ökologie und Motivationskraft) können Ziele optimal abgeklärt und erreicht werden.
Repräsentationssysteme (Wahrnehmung)
NLP differenziert die subjektiven menschlichen Erfahrungen in fünf Wahrnehmungsbereiche: Visuelle, auditive, kinästhetische, olfaktorische und gustatorische (VAKOG) Wahrnehmung. Durch Zugangshinweise wie Atemrhythmus, Augenbewegungen, Veränderung der Stimme (in Höhe, Lautstärke, Tempo usw. ), Körperhaltung, Gestik und Mimik können Sie erkennen lernen, in welchem Wahrnehmungssystem Ihr Gegenüber gerade Informationen verarbeitet. Durch gezieltes Fragen können Sie Ihrem Gesprächspartner helfen, sich unbewusste Bilder, Stimmen und/oder Gefühle bewusst zu machen.
Ankern - lebensbeeinflussende Konditionierungen
Als Ankern bezeichnet man ein Vorgehen, bei dem bewusst ein externer visueller, auditiver oder kinästhetischer Reiz mit einer bestehenden Erfahrung verknüpft wird. Wird dieser Reiz künftig wieder ausgelöst, kann der NLPler gezielt einen positiven Zustand als Ressource abrufen und nutzen.
Meta-Modell – Die Kunst des genauen Nachfragens
Wir können komplexe Erfahrungen in wenigen Worten zusammenfassen. Doch geben Worte immer nur eine Skizze dessen wieder, was tatsächlich geschehen ist und was der Gesprächspartner im Detail meint. Durch das Meta-Modell der Sprache, eine Fragetechnik, ist es möglich, von der Oberflächen-struktur eines Satzes zu den tieferen Schichten der Erfahrung vorzudringen. Weggelassenes, Verzerrtes oder Verallgemeinertes wird erfahrbar gemacht.
Milton-Modell – Die Arbeit mit Trance und hypnotischen Sprachmustern
Dieses Sprachmodell erlaubt uns, auf kunstvolle Weise vage und unbestimmt zu bleiben; durch „weiche“ Formulierungen in der Kommunikation werden tranceinduzierte Suchprozesse gestartet.
Termine:
auf Anfrage
Die Kurszeit ist jeweils:
Freitag 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstag 09.00 Uhr bis ca.17.00 Uhr
Die Investition:
Unternehmen/Organisationen
Die Kursgebühr (9 Wochenenden) beträgt 1.950, -- €
Das Zertifizierungswochenende (kompl. 275, -- €
inkl. Siegel, Zertifikat und DVNLP Gebühr)
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Die Supervisionstreffen werden (90 € je Treffen) extra berechnet.
Sonderkonditionen für Einzelunternehmer (bis drei Mitarbeiter)
Die Kursgebühr (9 Wochenenden) beträgt 1.675, -- €.
Das Zertifizierungswochenende (kompl. 275, -- €
inkl. Siegel, Zertifikat und DVNLP Gebühr)
zuzüglich der gesetzlichen MwSt.
Die Supervisionstreffen werden (90 € je Treffen) extra berechnet.
Sonderkonditionen für Privatzahler
Die Kursgebühr (9 Wochenenden) beträgt 1.575, -- €.
Das Zertifizierungswochenende (kompl. 275, -- €
inkl. Siegel, Zertifikat und DVNLP Gebühr)
Die Supervisionstreffen werden (75 € je Treffen) extra berechnet.
| Termin | Umfang | Ort | Optionen | |
|---|---|---|---|---|
| 23.11.-24.11.2012 | 2 Tage | Bad Abbach, DE | ||
Wählen Sie vor der Buchung noch den Veranstaltungstermin und -ort aus.
| Termin | Uhrzeit | Ort | |
|---|---|---|---|
| 23.11.2012 - 24.11.2012 | Bad Abbach, DE |
Wählen Sie vor der Reservierung noch den Veranstaltungstermin und -ort aus.
| Termin | Uhrzeit | Ort | |
|---|---|---|---|
| 23.11.2012 - 24.11.2012 | Bad Abbach, DE |